Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wissen Klimawandel bedroht arktische Küsten
Mehr Welt Wissen Klimawandel bedroht arktische Küsten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:27 17.04.2011
Der Klimawandel bedroht die arktischen Küsten. Quelle: dpa

Dafür haben die Geesthachter Wissenschaftler gemeinsam mit Forschern vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven seit dem Jahr 2000 mehr als 100 000 Kilometer und damit rund ein Viertel aller arktischen Küsten untersucht.

Besonders dramatische Veränderungen seien in der Laptevsee im Nordosten Russlands, der Ostsibirischen und der Beaufortsee festgestellt worden, heißt es in dem Bericht. Dort seien Erosionsraten von bis zu acht Metern pro Jahr beobachtet worden, der Durchschnittswert aller arktischen Küsten liege bei einem halben Meter pro Jahr. Besonders stark betroffen sind nach Angaben des Helmholtz-Zentrums die Küsten, die nicht aus Fels, sondern aus dauerhaft gefrorenem Permafrostboden bestehen. Das sind etwa zwei Drittel der arktischen Küsten.

Grund für die Bedrohung ist das durch den Klimawandel bedingte Abschmelzen der ausgedehnten Meereisflächen, die bislang die Küsten vor der erodierenden Kraft der Wellen geschützt haben. Dadurch müsse mit schnellen Veränderungen einer über Jahrtausende stabilen Situation gerechnet werden, warnen die Wissenschaftler. Dadurch könnten sich auch die ökologischen Bedingungen für Wildtiere wie die großen Karibuherden des Nordens oder die Süßwasserseen in Küstennähe verändern.

An dem 170 Seiten starken Bericht haben über das beim Helmholtz-Zentrum angesiedelte internationale Verbundprojekt „Land-Ocean Interactions in the Costal Zone“ (LOICZ) mehr als 30 Wissenschaftler aus zehn Ländern mitgearbeitet. „Die Arktis entwickelt sich immer mehr zu einem Spiegel verschiedener Treiber des globalen Wandels und zum Zentrum weltweiter Wirtschaftsinteressen“, sagte der Leiter des Projektbüros, Hartwig Kremer.

dpa

Vom sogenannten Cyber-Mobbing ist gut ein Fünftel der Jugendlichen in Deutschland betroffen. Zur Zielscheibe der virtuellen Angriffe werden vor allem Mädchen aller Jahrgangsstufen sowie Jungen bis etwa 14 Jahre. Das zeigt eine Studie der Universität Hohenheim.

16.04.2011

Bislang gingen Wissenschaftler davon aus, dass Disnosaurier nur tagsüber aktiv waren und in der Nacht nichts sehen konnten. Diese Hypothese trifft nach neusten Erkenntnissen nur auf Flugsaurier zu. Die Augenform der Jäger am Boden deutet jedoch darauf hin, dass sie auch nachts jagten.

16.04.2011

Menschen, die unter einer seltenen Erkrankung leiden, haben bis zur richtigen Diagnose oft eine Odyssee hinter sich. An der Uni-Klinik Heidelberg haben sich Wissenschaftler und Ärzte verschiedenster Fachrichtungen im Zentrum für seltene Erkrankungen zusammengetan, um diesen Patienten möglichst rasch zu helfen.

15.04.2011