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Kein normaler Wochentag

Die Familienkolumne Kein normaler Wochentag

Montag – ein ganz normaler Tag? Nicht für Teenager Jakob Teetz. Was er über diesen Wochentag denkt, verrät er hier. Eins kann aber schon verraten werden: Sein Lieblingstag ist es nicht.

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Erstmals berichtet der 13-jährige Jakob Teetz an dieser Stelle über seinen Familienalltag.

Quelle: gpt

Hannover. Viele Leute sehen den Montag als einen ganz normalen Wochentag. Ich allerdings würde den Montag so ungefähr mit der Folter im Mittelalter gleichstellen. Hier eine kleine Kolumne über den Montagmorgen.

6.30 Uhr: Der Wecker klingelt und ich denke, dass ich doch gerade erst eingeschlafen bin.

6.31 Uhr: Ich haue auf den Wecker. Er ist still. Für fünf Minuten.

6.41 Uhr: Nachdem der Wecker noch zweimal geklingelt hat, kommt meine Mutter ins Zimmer, um mich zum Aufstehen zu bewegen. Doch ich nuschle die Antwort in mein Kissen, die meine Mutter auch schon etliche Male von meinem Vater gehört hat: nur noch fünf Minuten.

7.10 Uhr: Irgendwie habe ich es doch noch geschafft, schlaftrunken an den Frühstückstisch zu wanken, um noch zehn Minuten zu frühstücken und Zeitung zu lesen.

7.30 Uhr: Ich habe es geschafft, meine Haare provisorisch zu stylen und die Zähne zu putzen. Dann muss ich schon wieder aufs Fahrrad, um zur Schule zu fahren.

8 Uhr: Die Schule beginnt mit Latein. Zwei Stunden. Ich hatte mir vorgenommen, nicht einzuschlafen, doch das fällt mir echt schwer. Ich glaube spätestens bei „Salvete discipuli discipulaeque“ (seid gegrüßt, Schüler und Schülerinnen), wie uns unsere Lehrerin begrüßt, war ich weg.

13.30 Uhr: Ich komme nach Hause und es gibt Mittagessen. Ein kleiner Lichtblick an diesem schlimmen Wochentag.

15.30 Uhr: Die Freude wehrt nicht lange. Die Hausaufgaben warten auf mich. Latein, Geschichte und Mathe, das volle Programm.

Abends falle ich todmüde ins Bett, nachdem ich den Nachmittag mit Hausaufgaben verbracht habe.

Und jetzt soll mir mal jemand erzählen, Montag wäre ein ganz normaler Tag.

Von Jakob Teetz/RND

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