Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wissen Immanuel Bloch erhält den 750.000-Euro schweren Körber-Preis
Mehr Welt Wissen Immanuel Bloch erhält den 750.000-Euro schweren Körber-Preis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:42 13.06.2013
Der Körber-Preis wird jedes Jahr im Festsaal des Hamburger Rathauses verliehen. Quelle: dpa
Hamburg

Die Kommission ehrt damit die Forschungen des 40-Jährigen auf dem Gebiet der Quantensimulation mit ultrakalten Atomen. Der in Fulda geborene Wissenschaftler ist seit 2008 Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München. Außerdem hat er seit 2009 eine Professur an der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität, in der er 2000 auch promoviert hatte - unter dem späteren Physik-Nobelpreisträger Theodor Hänsch.

Mit Hilfe des von Bloch entwickelten Quantensimulators lassen sich Theoriemodelle über den Aufbau von Festkörpern überprüfen. Dazu erzeugt Bloch einen sogenannten mikroskopischen Lichtkristall aus Laserstrahlen, in dem ultrakalte Atome eingefangen werden. Aus diesen Untersuchungen sollen neue maßgeschneiderte Materialien entstehen - etwa Supraleiter, die Strom verlustfrei weitergeben.

Für seine Forschungen erhielt Bloch unter anderem den Bundesverdienstorden und die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft. Der Körber-Preis ist mit 750.000 Euro dotiert. Er wird am 6. September im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses verliehen.

dpa

EU-Politiker betonen stets, wie wichtig Forschungsgeld für Europas Innovationsfähigkeit ist. Doch welche Projekte sollen wie gefördert werden? Darüber wird heftig gestritten. Deutsche Organisationen wie die Fraunhofer-Gesellschaft wehren sich gegen geplante EU-Regeln.

13.06.2013

Das FCKW-Verbot macht sich bemerktbar: Das Ozonloch über der Antarktis wird kleiner. Statt 27 Millionen Quadratkilometer ist es nur noch 18 Millionen Quadratkolometer groß. Eine Kehrtwende im Ozontrend.

12.06.2013

Ärzte in Deutschland greifen immer häufiger zum Rezeptblock, um psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen zu behandeln. In den Jahren 2005 bis 2012 stieg die Zahl der verordneten Psychopharmaka für die Altersgruppe bis 19 Jahre um 41 Prozent.

12.06.2013