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08:15 14.07.2015
Der Pluto aus einer Entfernung von vier Millionen Kilometern. Am Dienstagmittag wird sich die Nasa-Sonde "New Horizon" dem Zwergplaneten auf 12.000 Kilometer nähern. Quelle: dpa

Aus Twitter wird bereits seit Stunden runtergezählt. Noch sechseinhalb Stunden, noch sechs, noch fünfeinhalb Stunden. Unter dem Hastag #FlybyPluto haben sich die Fans der Zwergplaneten versammelt. Schon in den letzten Tagen hat die Nasa-Raumsonde "New Horizon" immer wieder neue Bilder des Pluto geschickt. In den nächsten 24 Stunden aber soll sie dem fernsten Planeten unseren Sonnensystems so nah wie noch nie kommen: 12.000 Kilometer.

Das Netz steht bereits jetzt Kopf. Viele zählen die Kilometer runter, die "News Horizon" noch zurücklegen muss. Google hat stilecht sein Suchemblem geändert: Statt des zweiten "O" steht sich dort ein kleiner Pluto. Dabei wird es nicht sofort Bilder vom Pluto geben. Wegen der Entfernung werden erste Aufnahmen erst in der Nacht zum Mittwoch erwartet.

Und so wird es genau gesehen kaum jemand mitbekomme, wenn eine der spektakulärsten Weltraummissionen der vergangenen Jahre knapp fünf Milliarden von der Erde entfernt auf ihren Höhepunkt steuert. Nach mehr als neunjähriger Reise wird die Nasa-Raumsonde "New Horizons" am frühen Nachmittag gegen 13.50 Uhr dicht am Zwergplaneten Pluto vorbeirasen.

"New Horizons" ist das erste Raumfahrzeug, das dem weitgehend unerforschten Pluto und seinen fünf Monden so nahe kommt. Mit einer Geschwindigkeit von rund 50.000 Stundenkilometern ist die Sonde zudem die schnellste, die jemals im Sonnensystem unterwegs war.

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