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Wissen Forscher dürfen Embryos genetisch verändern
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13:46 01.02.2016
Großbritannien hat erstmals die Genmanipulation an Embryos zu Forschungszwecken erlaubt. Quelle: Peter Endig/dpa
London

Der entsprechende Antrag von "Dr Kathy Niakan vom Francis Crick Institute" auf eine Ausweitung der bisherigen Forschungszulassung sei genehmigt worden, teilte die zuständige Behörde HFEA (Human Fertilisation and Embryology Authority) am Montag mit.

Dabei geht es um die Frage nach der Ursache für bestimmte Fehlgeburten. Die Zulassung betrifft die sogenannte Crispr/Cas9-Methode, die es erlaubt, kranke Gene in der DNA zu bestimmen, um sie gezielt auszuschalten. Ein erster Versuch, diese Methode an menschlichen Embryonen anzuwenden, wurde Anfang 2015 schon einmal in China unternommen. Die Entscheidung der britischen Behörde dürfte die ethische Debatte über Genmanipulationen am Menschen weiter anheizen.

Die Wissenschaftler des Instituts erforschen, was in den ersten sieben Tagen nach der Befruchtung einer Eizelle geschieht. Die Embryonen sollen von Paaren gespendet werden, die nach künstlicher Befruchtung nicht alle befruchteten Eizellen benötigen. Aktives Verändern der menschlichen DNA ist äußerst umstritten und in vielen Ländern nicht erlaubt. Kritiker befürchten, dass sogenannte Designerbabys geschaffen werden könnten.

afp/dpa

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