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14:30 02.04.2011

Das ergab eine Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die am Samstag veröffentlicht wurde. Neben der Anzahl der deutschen Biotech-Unternehmen - 538 statt 531 im Vorjahr - sei auch die Zahl der Mitarbeiter auf 15.480 (Vorjahr: 14.950) gestiegen.

Viele große Pharmakonzerne stehen wegen Patentabläufen in nie dagewesenem Umfang vor einer Zäsur. Die Forschungsabteilungen wurden verschlankt, Stellen werden gestrichen. Abkommen mit Biotech-Firmen sollen die Entwicklung der Medikamente schneller und billiger machen. „Die Biotechnologie-Firmen sind der Innovationsmotor der Pharma- und Chemieindustrie, die ihnen immer mehr frühe Forschungsprojekte überlässt“, kommentierte Boris Mannhardt, Leiter der Studie, die Ergebnisse.

Auch im Hinblick auf die Finanzierung scheinen sich die Aussichten der Branche nach dem Krisenjahr 2009 zu verbessern. 2010 konnten die Unternehmen mit insgesamt 321 Millionen Euro so viele Finanzmittel wie nie zuvor einwerben (VJ: 142 Mio Euro). Weitere 335 Millionen Euro seien über die Börse im Rahmen von Kapitalerhöhungen zugeflossen. Zusammen mit staatlichen Förderprogrammen erreichte der Kapitalfluss die Rekordsumme von 700 Millionen Euro - ein Plus von 122 Prozent.

Ende 2010 hat die Bundesregierung unter Federführung des Ministeriums die Förderstrategien zur Bioökonomie und zur Gesundheitsforschung gestartet, deren Gesamtvolumen bei rund acht Milliarden Euro liegt. Die Entwicklung der Biotechnologie-Branche bestätige die langjährige Förderpolitik, sagte Helge Braun, Parlamentarischer Staatssekretär im Forschungsministerium.

dpa

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