Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wissen So schlimm war das Jahr 2015 für die Umwelt
Mehr Welt Wissen So schlimm war das Jahr 2015 für die Umwelt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:03 02.08.2016
An der Umwelt-Studie waren rund 450 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt, die zehntausende Messdaten auswerteten. Das Ergebnis: 2015 brach traurige Rekorde. Quelle: dpa
Washington

Nach dem am Dienstag von der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA veröffentlichten Bericht wurden im vergangenen Jahr bei den Treibhausgasen Kohlendioxid (CO2), Methan und Lachgas Rekordemissionen verzeichnet. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stieg demnach auf einen Durchschnittswert von 399,4 ppm (parts per million, Teile von einer Million). Das sei ein Anstieg von 2,2 ppm im Vergleich zu 2014 gewesen.

2015 brach den Hitzerekord

An dem 300 Seiten langen Bericht waren rund 450 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt, die zehntausende Messdaten auswerteten. Die globale Durchschnittstemperatur lag dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr um 0,16 Grad Celsius über der des Vorjahres, womit ein neuer Rekordwert erreicht wurde. Der Wert des Jahres 2015 lag damit um 0,9 Grad höher als die globale Durchschnittstemperatur des 20. Jahrhunderts von 13,9 Grad.

Der neue Temperaturrekord wurde laut dem Bericht neben den langfristigen Klimaveränderungen durch das wiederkehrende Klimaphänomen El Niño verursacht. Das Phänomen – eine Erwärmung des Pazifik – sei diesmal so stark gewesen "wie mindestens seit 1950" nicht mehr, konstatieren die Wissenschaftler. Die Meeresspiegel schwollen nach ihren Angaben 2015 global auf ein neues Rekordhoch an, das 70 Millimeter über dem Durchschnittswert des Jahres 1993 lag.

Meeresspiegel steigt schneller als erwartet

Der Anstieg betrage etwa 3,3 Millimeter pro Jahr. In einigen Gegenden im westlichen Pazifik sowie des Indischen Ozeans steige der Meeresspiegel sogar noch schneller. Am Dienstag war eine Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen bekannt geworden, wonach die Folgen des Klimawandels wie Überschwemmungen, Hitze und Krankheitserreger nach Einschätzung der Bundesregierung zunehmend auch die deutsche Wirtschaft gefährden.

Bei starken Unwettern in den vergangegen Monaten sind in Deutschland bereits zahlreiche Menschen gestorben.

afp/RND

Fast alle Eltern lieben ihren Nachwuchs, dennoch würde ein Fünftel der Mütter und Väter im Rückblick auf Kinder verzichten. Viele sehen den Nachwuchs offenbar als Karrierehemmnis.

28.07.2016
Wissen Was bringen abstinente Phasen? - Darum lohnt sich der Verzicht auf Alkohol

Für viele gehören das wohlverdiente Feierabendbier oder ein Glas Wein zum Alltag. Doch manchmal lohnt es sich, auf Alkohol zu verzichten. Gewichtsverlust und besserer Schlaf sind nur zwei von vielen positiven Effekten.

27.07.2016

Abends wälzt man sich ewig herum, nachts liegt man stundenlang wach, morgens ist schon weit vor dem Weckerklingeln nicht mehr an Schlaf zu denken. Was Betroffene selbst gegen Schlafstörungen tun können und wann sie einen Arzt aufsuchen sollten, erklärt Schlafexperte Hans-Günter Weeß.

27.07.2016