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Wissen Tipps gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit
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12:55 12.02.2019
Im Arbeitsleben sorgt Müdigkeit oft für mangelnde Konzentration und schlechtere Leistungen. Quelle: stock.adobe.com
Hannover

Draußen ist es dunkel, das Bett ist viel zu kuschelig und um den Tag zu überstehen, helfen nur Unmengen an Kaffee. Müde und antriebslos quälen sich oft viele Menschen durch den Winter. Wir haben fünf Tipps, wie man dem Teufelskreis ein Ende setzen kann und fit und energiegeladen durch den Tag kommt.

Die Heizung herunterdrehen

Für diejenigen, die besonders kälteempfindlich sind, mag es wie ein schlechter Scherz klingen. Doch die wohlige Wärme in der Wohnung macht träge und verstärkt vor allem subjektiv das Müdigkeitsgefühl ungemein. Gerade im Schlafzimmer sollte es nicht zu warm sein. Ideal zum Schlafen sind 18 Grad, als perfekte Raumtemperatur in der restlichen Wohnung gelten 20 bis 23 Grad Celsius. Das regelmäßige Stoßlüften sollte in der gesamten Wohnung nicht vergessen werden. Das bringt nicht nur genug Sauerstoff für einen produktiven Tag, der Kältereiz der Luft aktiviert außerdem den Körper und macht zusätzlich fit.

Mit Bewegung das Nervensystem wecken

Die Müdigkeit kann auch aktiv bekämpft werden, indem das sogenannte sympathische Nervensystem geweckt wird. Das sympathische Nervensystem ist Teil des vegetativen Nervensystems und ist dafür zuständig, dass der Körper auf Belastungen und Stress reagieren kann. Es bereitet den Körper auf körperliche und geistige Leistungen vor, so Psychologin Dr. Doris Wolf. Das sympathische Nervensystem kann durch einen Wechsel von heißem und kaltem Wasser beim Duschen, aber auch durch Sport, angeregt werden. Bewegung bringt nicht nur Herz und Kreislauf in Wallung - sie sorgt auch dafür, dass sich die Mitochondrien im Körper vermehren. Die Zellorganelen gelten als Kraftwerke der Zelle und sind dafür zuständig, aus dem Abbau von Nährstoffen Energie zu gewinnen.

Obst statt Schoko: Ballastreiche Snacks liefern Energie

An einem langen Arbeitstag bedient man sich oft am Snackautomaten. Schokolade, Junk-Food und Chips helfen zwar tatsächlich kurzzeitig gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit - sie liefern nämlich Energie - allerdings ist der Energieschub nur von kurzer Dauer. Sind die Kleinigkeiten erstmal verdaut, braucht der Körper Nachschub. Wird der nicht geliefert, steht schnell die nächste Müdigkeitswelle an. Kleine Snacks wie Obst sind nicht nur erheblich gesünder, sie liefern ebenso Energie und sättigen gut aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe.

Frische Luft und Tageslicht bringt Energie

„Jetzt geh doch mal an die frische Luft“, hat Mutti damals nicht umsonst gesagt. Das ist auch während der Arbeit möglich. Ein Tipp: Das Auto morgens stehen lassen und mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Wenn der Weg zu lang ist, kann in der Mittagspause ein kleiner Spaziergang mit den Kollegen Energie liefern. Wer alleine geht: Kopfhörer auf mit der Lieblingsmusik. Musik regt die Sinne an und führt dazu, dass der Körper Glückshormone produziert.

Mittagessen: Durch richtige Verdauung fit werden

Nicht umsonst sprechen viele Menschen von einem „Mittagstief“. Gerade nach dem Essen steigt häufig die Müdigkeit. Deshalb sollte nährstoffreiche Nahrung zum Mittagessen aufgenommen werden. Das liefert Energie. Außerdem kann es hilfreich sein, die Portion zu verringern. Um die Verdauung zu unterstützen sollte 30 Minuten vor und nach dem Essen nichts getrunken werden. Denn Getränke verdünnen die Magensäure und beeinflussen den pH-Wert. Dadurch können die Nährstoffe der Nahrung nicht optimal verwertet werden.

Von RND/jo

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