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Wissen ISS-Außeneinsatz zur Integration des Moduls „Rasswet“
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11:38 27.07.2010
Die Internationale Raumstation ISS. Quelle: dpa (Archiv)

Zwei Kosmonauten der Internationalen Raumstation ISS haben am Dienstagmorgen einen aufwendigen sechsstündigen Außeneinsatz begonnen. Die Bordingenieure Fjodor Jurtschichin und Michail Kornijenko verließen in ihren neuen computergesteuerten „Orlan“-Raumanzügen mit etwa 30-minütiger Verzögerung um 6.11 Uhr MESZ die ISS. Das teilte das Flugleitzentrum in der Nähe von Moskau nach Angaben russischer Agenturen mit. Die beiden Kosmonauten wollen zuerst eine veraltete Videokamera austauschen. Hauptaufgabe ist allerdings die volle Integration des russischen Moduls „Rasswet“, das mit der Raumstation verkabelt werden muss.

Das russische Modul war im Mai mit dem US-Shuttle „Atlantis“ zur ISS transportiert worden. An Bord hat „Rasswet“ auch neue Radiotechnik, die künftig das automatische Andocken von bemannten Sojus-Kapseln und Versorgungsraumschiffen von Typ Progress unterstützen soll. Die Arbeiten werden gegen 12.10 Uhr MESZ beendet sein. Seit Beginn der Außeneinsätze 1965 ist dies nach russischen Angaben der 336. „Weltraumspaziergang“. Jurtschichin selbst hat bereits vier solche Missionen hinter sich, während Kornijenko erstmals im offenen All arbeitet. Der nächste Einsatz ist am 5. August geplant.

dpa

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