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Wirtschaft Volkswagen setzt seine Rekordfahrt fort
Mehr Welt Wirtschaft Volkswagen setzt seine Rekordfahrt fort
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10:25 08.07.2010
Quelle: dpa

Das entspreche einem Plus von rund 15 Prozent, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Rande einer Fahrzeugpräsentation in Rottach-Egern.„Das erste Halbjahr ist für den Volkswagen-Konzern ausgesprochen positiv verlaufen“, sagte Winterkorn.

Bei der Marke VW habe man die Grenze von 2 Millionen verkauften Autos bis zur Jahresmitte deutlich überschritten. „Unsere Erwartungen sind entsprechend zuversichtlich.“ Im Gesamtjahr werde sich Volkswagen erheblich besser schlagen als der Gesamtmarkt, sagte Winterkorn: „Dennoch behalten wir einen kühlen Kopf. Das zweite Halbjahr ist kein Selbstläufer.“

In Deutschland ist das Geschäft nach dem Ende des Abwrackbooms schwierig geworden. Dagegen machten die Märkte China, Brasilien und Indien dem Unternehmen Freude, erklärte Winterkorn. VW hatte bereits Mitte Juni seine Prognosen für das laufende Jahr angehoben. Demnach sollen der Absatz und das operative Ergebnis die Vorjahreswerte nun „deutlich“ übertreffen.

Im vergangenen Jahr hat VW trotz der Wirtschaftskrise einen Rekordabsatz von 6,3 Millionen Fahrzeugen erzielt, der operative Gewinn war allerdings drastisch auf 1,9 Milliarden Euro zurückgegangen. Winterkorn nutzte den Auftritt auch, um der künftigen Konzernmarke Porsche besondere Eigenständigkeit zuzusichern. „Porsche muss Porsche bleiben“, sagte Winterkorn.

Auch bei neuen Baureihen werde man darauf achten, dass die Marke nicht verwässert werde. Am Dienstag hatten beide Unternehmen einen Personaltausch bekannt gegeben: Der heutige Porsche-Chef Michael Macht wechselt im Herbst als Produktionsvorstand zu VW. Der heutige Produktionschef Jochem Heizmann übernimmt das neu geschaffene Ressort Nutzfahrzeuge, und an die Porsche-Spitze rückt der Chef der VW-Produktplanung Matthias Müller. Heizmann solle die Zusammenarbeit zwischen der Konzerntochter Scania und der Beteiligung MAN vorantreiben, sagte Winterkorn: „Das kann nicht alles Herr Winterkorn machen.“

Für die Kooperation der beiden Lkw-Hersteller habe man einen Zeitplan, der „sehr konkrete Schritte“ vorsehe. Details könne er dazu aber nicht nennen.

dpa

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