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00:15 01.03.2014
Von Lars Ruzic
Bei dem zurückgerufenen Modell könnte durch den möglichen Defekt die Heckklappe überraschend zufallen. Quelle: Volkswagen (Symbolfoto)
Hannover

Allein in Deutschland sind 284.000 Fahrzeuge betroffen. Bereits am Donnerstag sollten die ersten Schreiben an die betroffenen Fahrzeughalter verschickt werden, sagte ein VWN-Sprecher.

Der Rückruf umfasst alle Fahrzeuge, die zwischen November 2003 und Januar 2013 gebaut worden sind und über eine Heckklappe verfügen. Sie wird besonders häufig in den Pkw-Varianten verbaut, die als Familienwagen sehr beliebt sind. Die von Handwerkern als Kleintransporter genutzten Versionen verfügen meist über Flügeltüren.

Die Heckklappen haben sich offenbar zu einem Sicherheitsrisiko entwickelt. Sie könnten unvorhergesehen zufallen, teilte VWN mit. In Einzelfällen sei es dabei bereits zu Verletzungen gekommen, räumte der Sprecher ein. Die Heckklappe verfügt über Gasdruckdämpfer, die das Öffnen der Tür erleichtern und sie anschließend in der Waagerechten halten. Diese Gasdruckdämpfer wiederum seien an Kugelbolzen fixiert, die vorgeschädigt sein könnten, heißt es bei VWN.

Sollten sie sich ablösen, könnte die Heckklappe den Fahrer just in dem Moment treffen, in dem er beispielsweise Gepäck in den Kofferraum lädt. Das Problem hat kein Zulieferer zu verantworten, es ist hausgemacht. In der Werkstatt sollten nun neue Halterungen für die Dämpfer montiert werden, sagte der Sprecher. Die Reparatur werde höchstens anderthalb Stunden dauern.

GM weitet Rückruf aus

General Motors weitet einen Rückruf wegen fehlerhafter Zündschlösser auf mehr als 1,6 Millionen Wagen aus. Bei den vor allem in Nordamerika verkauften Autos kann der Zündschlüssel während der Fahrt in die Aus-Position zurückspringen. Nach Angaben des Autokonzerns könnten 31 Unfälle mit 13 Toten mit dem Problem in Verbindung stehen; bei den Crashs hatten sich die Airbags nicht geöffnet.

Die Geschäfte des europäischen Luftfahrt- und Rüstungsgiganten Airbus laufen grundsätzlich gut. 2013 hat das Unternehmen deutlich mehr Geld verdient als im Vorjahr. Mit dem neuen Großraumflieger-Projekt A350 und dem Konzernumbau gibt es aber auch weiterhin Risikofaktoren.

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