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Wirtschaft VW-Chef Diess warnt vor Verlust von Arbeitsplätzen
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09:16 20.12.2018
VW-Chef Herbert Diess: „Natürlich werden wir das Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen nochmals um 37,5 Prozent zu reduzieren, erreichen können.“ Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Berlin

Volkswagen kann nach Einschätzung von Konzernchef Herbert Diess die von der EU verschärften CO2-Grenzwerte für Autos einhalten. „Natürlich werden wir das Ziel, bis 2030 die CO2-Emissionen nochmals um 37,5 Prozent zu reduzieren, erreichen können. Mit unserer E-Plattform und der starken Präsenz in China schaffen wir das“, sagte Diess der „Bild“-Zeitung. Dieses verschärfte Ziel bedeute einen großen strukturellen Wandel. Diess betonte, es gebe aber viele Fragezeichen: „Ist sich die Politik wirklich über die Auswirkungen ihrer Entscheidungen im Klaren? Hat man dieses Vorgehen genügend überlegt und abgewogen?“

Kommentar zu den neue CO2-Grenzwerten: Die Entscheidung der EU ist richtig

Volkswagen würde bis 2030 in Europa einen Absatzanteil von 40 Prozent E-Autos erreichen müssen. Diess kritisierte, wegen der teuren Batterien und der CO2-Strafzahlungen für konventionelle Autos würde Einstiegsmobilität sehr viel teurer werden, für viele Kunden unerschwinglich. „Und es würde Arbeitsplätze kosten, in einer Größenordnung, die wir in diesem Zeitraum nicht mehr über Vorruhestandsregelungen abbauen könnten.“

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Von RND/dpa

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