Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Nokia wagt ein Comeback im Smartphone-Markt
Mehr Welt Wirtschaft Nokia wagt ein Comeback im Smartphone-Markt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:38 19.08.2017
Nokia will im Smartphone-Geschäft wieder ein Wörtchen mitreden. Quelle: dpa
Berlin

Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia will mit Smartphones zurück an die Weltspitze und die Platzhirsche Apple und Samsung angreifen. „Unser Ziel ist es, innerhalb der kommenden drei bis fünf Jahre wieder zu den Top-3 Smartphone-Herstellern zu gehören“, sagte der Chef des Namensrechte-Inhabers und Herstellers HMD Global, Florian Seiche, der Zeitung „Welt am Sonntag“. Derzeit belegen Samsung aus Südkorea, der US-Riese Apple und der chinesische Huawei-Konzern die ersten drei Ränge im Smartphone-Markt.

„Zusammen mit Foxconn und unserer Marke können wir das schaffen“, sagte der Deutsche Seiche. Mit dem Auftragsfertiger Foxconn, der auch zahlreiche Apple-Geräte produziert, war HMD eine strategische Partnerschaft eingegangen. Nokia galt einst als Weltmarktführer bei Handys. Dem finnischen Unternehmen gelang jedoch nicht der Anschluss an den Smartphone-Markt, der maßgeblich von Apples iPhone eingeläutet wurde.

HMD produziert auch einfache und günstige Mobiltelefone für Länder mit geringer Kaufkraft. Dieses Geschäft sei profitabel, sagte Seiche. „Solange wir das Smartphone-Geschäft hochfahren, finanzieren diese Feature Phones einen Großteil unseres Geschäfts.“ Die günstigeren Handys seien zudem ein „Sprungbrett für den späteren Umstieg auf ein Nokia-Smartphone“.

Tablets und sogenannte Wearables wie Smartwatches will HMD zunächst nicht anbieten. „Wir konzentrieren uns erst einmal darauf, unsere Smartphone-Auswahl komplett zu bekommen und einiges an Zubehör anzubieten. Wenn wir in drei bis fünf Jahren zu den Top-Smartphone-Herstellern im Markt gehören wollen, müssen wir uns fokussieren“, sagte Seiche.

Von RND/dpa

Damit die Luft in Städten besser wird, sollen alte Diesel runter von der Straße - das war ein Ergebnis des Dieselgipfels. Autobauer bieten Prämien für Kunden, die sich ein neues Modell zulegen. Dass der Verkehrsminister nun dafür wirbt, halten die Grünen für schlichte Reklame im Sinne der Konzerne.

19.08.2017

Erst sah es so aus als wäre die Lufthansa der große Gewinner der Air Berlin-Insolvenz. Doch der Kranich wird nicht den Alleinzuschlag bekommen. Ebenso wenig wie die Mitbieter Wöhrl oder Easyjet. Das stellte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Samstag klar.

19.08.2017

Bisher sah alles danach aus, dass die Lufthansa sich die Filetstücke der insolventen Air Berlin einverleibt. Doch nun redet auch der Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl ein Wörtchen mit. Zusammen mit Finanzinvestoren will er die Fluglinien aufkaufen.

18.08.2017