Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Hochstimmung in deutschen Chefetagen
Mehr Welt Wirtschaft Hochstimmung in deutschen Chefetagen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:39 26.06.2017
Blick auf das Gelände vom DUSS (Deutsche Umschlaggesellschaft Schiene - Straße) in Frankfurt/a.M. Quelle: dpa
München

Die deutsche Wirtschaft setzt ihren Höhenflug fort. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni weiter von 114,6 auf 115,1 Punkte und überbot damit den Rekordwert des Vormonats. Die Unternehmen beurteilten ihre Geschäftslage noch einmal deutlich besser und zeigten sich noch optimistischer für das kommende halbe Jahr, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung am Montag in München mit.

„In den deutschen Chefetagen herrscht Hochstimmung“ sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die befragten Industrieunternehmen seien mit ihren Geschäften sehr zufrieden und für die kommenden Monate zuversichtlicher. „Die Nachfrage und der Auftragsbestand entwickelten sich sehr gut. Die Produktionspläne bleiben expansiv ausgerichtet.“

Im Großhandel stieg der Geschäftsklimaindex auf den höchsten Wert seit dem Jahr 2010. Auch „die Einzelhändler waren deutlich zufriedener mit ihren laufenden Geschäften. Die Erwartungen waren so optimistisch wie seit September 2015 nicht mehr“, sagte Fuest.

Nur die Baubetriebe korrigierten ihre Einschätzung der Lage und der Aussichten „auf hohem Niveau leicht nach unten“. Aufgrund der sehr guten Auftragslage sei mit steigenden Preisen zu rechnen.

In der vergangenen Woche hatte das Ifo-Institut bereits seine Konjunkturprognose angehoben: Die Forscher rechnen jetzt mit 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum in diesem und 2,0 Prozent im nächsten Jahr, getrieben von der Konsumnachfrage, der Bautätigkeit und zunehmend auch wieder vom Export.

Von RND/dpa

Das Risiko als Rentner in die Altersarmut zu rutschen, steigt in den nächsten zwanzig Jahren erheblich an. Sind derzeit noch 16 Prozent der Rentner gefährdet, werden es 2036 schon 20 Prozent sein. Noch düsterer sieht die Zukunft für Niedrigqualifizierte und alleinstehende Frauen aus.

26.06.2017

Schlecker war sein Lebenswerk. 2012 schlitterte die Supermarktkette dann in die Pleite. Ihr Gründer Anton Schlecker behauptet, er hätte sie noch retten können. Doch seit März muss sich der Unternehmer wegen Untreue und vorsätzlichen Bankrotts verantworten. Am Montag ist Halbzeit im Schlecker-Prozess. Die wichtigsten Fragen im Überblick.

26.06.2017

Mehr als 70 Millionen Airbags musste Takata allein in den USA zurückrufen. Jetzt meldet der Airbaghersteller Insolvenz an. Der US-Zulieferer Key Safety Systems will das japanische Traditionsunternehmen übernehmen.

26.06.2017