Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Wirtschaft Amazon Fresh expandiert nach Hamburg
Mehr Welt Wirtschaft Amazon Fresh expandiert nach Hamburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 19.07.2017
Kunden können bei Amazon Fresh aus 300.000 Produkten wählen. Quelle: dpa
München

Rund zweieinhalb Monate nach dem Deutschland-Start expandiert Amazon mit seinem Online-Supermarkt Fresh nach Hamburg. Der Service ist zunächst vor allem in zentralen Bezirken der der Hansestadt verfügbar, wie der US-Konzern am Mittwoch mitteilte. Fresh-Deutschlandchef Florian Baumgartner zeigte sich aber zuversichtlich, dass bald das gesamte Stadtgebiet abgedeckt werde. Derzeit reicht das Liefergebiet von Altona über Eimsbüttel bis nach Wandsbek und Mitte. Nicht beliefert werden dagegen Randbezirke wie Bergedorf oder Harburg.

Amazon Fresh war Anfang Mai in Berlin und Potsdam mit einem Sortiment von rund 85 000 Artikeln gestartet. Inzwischen sei das Angebot auf rund 300 000 Produkte gestiegen, weil auf Kundenwunsch nun auch mehr Waren aus dem Non-Food-Sortiment zur Fresh-Bestellung hinzugefügt werden können, hieß es. Dem Dienst wird zugetraut, dem etablierten Lebensmittelhandel in Deutschland starke Konkurrenz zu machen und damit den Markt umzukrempeln. Amazon bietet Fresh den Kunden seinen zahlungspflichtigen Abo-Dienstes Prime für zusätzlich 9,99 Euro im Monat an.

Die Kunden in Hamburg sollen vom Berliner Fresh-Depot aus beliefert werden. Die isolierten Liefertaschen mit Kälteakkus oder Trockeneis seien in der Lage, die Kühlung beim Transport auch ohne spezielle Fahrzeuge zu sichern, betonte Baumgartner. Für die Kunden bedeutet der längere Weg, dass sie ihre Bestellungen etwas früher abschicken müssen: bis 22.00 Uhr für die Lieferung ab 5.00 Uhr am nächsten Tag. Zudem können 13 000 Artikel bei Bestellung bis 10.30 Uhr am selben Tag geliefert werden. In Berlin reicht dafür die Order bis Mittag. Bisher waren vor allem München und das Ruhrgebiet als nächste Ausbaustufen für Fresh gehandelt worden.

Von RND/dpa

Der Autokonzern greift tief in die Tasche: Für 220 Millionen Euro will Daimler drei Millionen Dieselfahrzeuge der Marke Mercedes-Benz umrüsten, um den Schadstoffausstoß zu verringern. Die Stuttgarter wollen so das Vertrauen in die Dieseltechnologie stärken. Doch ganz freiwillig ist die Aktion nicht.

18.07.2017

EU-Klage wegen dicker Luft? Die Brüsseler Kommission will Deutschland wegen zu hoher Schadstoffbelastung verklagen. Vor allem die Großstädte hierzulande überschreiten regelmäßig die zulässigen Grenzwerte.

18.07.2017

Der Europäische Gerichtshof hat die deutschen Regeln zur Wahl von Arbeitnehmern in Aufsichtsräte bestätigt. Künftig dürfen bei deutschen Unternehmen nur deutsche Beschäftigte Vertreter in die Kontrollgremien entsenden – nicht ihre Kollegen bei Konzerntöchtern im EU-Ausland.

18.07.2017