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Wirtschaft Wasser und Wein
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09:39 13.09.2014
Zuviel Regen für italienischen Wein. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Voraussichtlich werden die Weinbauern zwischen dem Aosta-Tal und Kalabrien, zwischen der Lombardei und den Marken nur 41 Millionen Hektoliter produzieren, das wären fast 15 Prozent Wein weniger als im vergangenen Jahr. Noch böser erwischt hat es den äußersten Süden: In Sizilien und Kalabrien sollen die Erträge der Ernte, die in diesen Tagen begonnen hat, um bis zu ein Drittel einbrechen. Italien würde damit den Titel des größten Weinproduzenten Europas an Frankreich verlieren.

Die 200 000 weinerzeugenden Betriebe mit mehr als einer Million Mitarbeitern hoffen nun auf einen heißen Herbst und eine möglichst ertragreiche Lese bis November. Die Winzer waren allerdings auch von den vergangenen, extrem heißen Sommern verwöhnt, nun stöhnen sie nicht nur über Stürme und Feuchtigkeit, sondern auch über den damit verbundenen Pilzbefall der Reben.

Weintrinker, die sich schon mit Pinot Grigio vor Pizza und Pasta sehen, können sich aber trösten. Denn nördlich der Alpen hoffen deutsche Winzer auf eine leicht überdurchschnittliche Ernte. „Wenn die Witterung günstig bleibt, bewegen wir uns mit den Mostgewichten auf einen guten Jahrgang wie etwa 2012 hin“, so Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut. Auch ein verregneter August und die stark vermehrte Kirchessigfliege haben an der Prognose nichts geändert. 9,1 Millionen Hektoliter wollen die Winzer an Mosel, Rhein und Main produzieren, vergangenes Jahr waren es nur 8,4 Millionen. Darunter dürfte – für Italien-Liebhaber – manch guter Grauburgunder sein. Klingt nicht so schön wie Pinot Grigio, ist aber dasselbe.

Harald John

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