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Deutschland / Weltweit Zuckerhersteller müssen Millionen-Bußgeld zahlen
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16:40 18.02.2014
Wegen Preisabsprachen müssen die großen deutschen Zuckerhersteller Millionen-Bußgelder zahlen. Quelle: dpa
Berlin

Das Bundeskartellamt hat gegen drei große deutsche Zuckerhersteller wegen verbotener Absprachen Bußgelder in Höhe von rund 280 Millionen Euro verhängt. Die Wettbewerbsbehörde wirft den Unternehmen Pfeifer & Langen, Südzucker und Nordzucker vor, sich über viele Jahre hinweg über Verkaufsgebiete, Quoten und Preise abgesprochen zu haben. Ziel sei es gewesen, möglichst hohe Preise für Haushalts- und Industriezucker zu erzielen, teilte das Kartellamt am Dienstag mit. Teilweise sei es durch die Kartellrechtsverstöße nach Aussagen von Industriekunden zu erheblichen Preissteigerungen und sogar zu Versorgungsengpässen gekommen.

Die Absprachen seien bis zu einer Durchsuchung durch das Bundeskartellamt 2009 "über viele Jahre" betrieben worden und hätten teils bis in die 90er-Jahre zurück gereicht, teilte die Behörde mit. Nordzucker habe mit dem Kartellamt umfassend kooperiert und deswegen einen "weitreichenden Bußgelderlass" erhalten, erklärte die Behörde. Auch bei den anderen Firmen seien "deren Kooperationsbeiträge" und gegebenenfalls Geständnisse berücksichtigt worden. Die Geldbußen sind den Angaben zufolge noch nicht rechtskräftig. Gegen die Bescheide könne Einspruch eingelegt werden, über den das Oberlandesgericht Düsseldorf zu entscheiden habe.

dpa/afp/frs

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