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Deutschland / Weltweit Ist der Ruf erst ruiniert ...
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06:14 08.08.2014
Neue Ideen müssen her: Nikolaus von Bomhard, Chef von Munich Re. Quelle: dpa
Hannover

Einen guten Ruf müssen sich Unternehmen oft hart erarbeiten. Doch in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. kann es damit schnell vorbei sein. Ob Pannen, eine flapsige Äußerung des Chefs oder schlechte Arbeitsbedingungen bei einem Zulieferer in Fernost: Fehltritte, Versäumnisse und Missgeschicke können sich in Windeseile über den gesamten Globus verbreiten und nicht nur eine schlechte Presse, sondern auch die Abkehr von Kunden und Umsatzausfälle nach sich ziehen.

In solchen neuen Risiken der vernetzten Welt wittern große Versicherer ihre Chancen und bieten Absicherungen gegen Imageschäden für Unternehmen. Auch für die Rendite der Versicherer müssten neue Ideen her, sagt der Chef des weltgrößten Rückversicherers Munich Re, Nikolaus von Bomhard. So hat die Allianz wie auch die Munich Re Policen gegen Imagerückschläge und ihre Folgen für Unternehmen entwickelt. Während sich die Kunden des Rückversicherers vor allem gegen Umsatz- und Gewinneinbrüche absichern können, übernimmt die Allianz vorwiegend die Kosten der Krisenkommunikation nach einem Rückschlag bei der Reputation und hilft den Kunden, solche Risiken besser zu managen. Dazu gehören Rückrufaktionen bei Autoherstellern, Schadstofffunde in Spielzeug und Lebensmittelskandale.

Kritisch kann es für Unternehmen werden, wenn es zu einem „Shitstorm“, also einer Empörungswelle im Internet kommt – und das Thema zusätzlich breit in den Medien aufgegriffen wird. Welche Wucht eine Reputationskrise entfalten kann, bekam die Munich Re vor einigen Jahren selbst zu spüren: Ein Sexskandal bei der zum Konzern gehörenden Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer sorgte monatelang für Negativschlagzeilen.

Christine Schultze

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