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Deutschland / Weltweit VW ruft 680.000 Wagen in USA zurück
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14:47 10.02.2016
Nach dem Dieselgate sind jetzt auch noch die Takata-Airbags problematisch. Quelle: Friso Gentsch/dpa
Wolfsburg

Betroffen seien die Modelle Passat, Eos, Golf und der Jetta in seiner Kombiversion. Es gehe um die Baujahre 2006 bis 2014, wobei die Zeitspanne nicht auf alle Modelle zutreffe. Zu den Kosten machte VW keine Angaben, das werde mit Takata geregelt.

In der Regel bilden Zulieferer schon vorsorglich Rückstellungen für Rückrufe, bei denen sie wegen Mängeln in die Haftung kommen können. Die Mängel an den Airbags des japanischen Herstellers Takata sind seit längerem ein branchenweites Problem, das sich jüngst ausweitete. Weltweit sind im Takata-Zusammenhang auch schon Todesfälle bekannt. Der VW-Sprecher versicherte: "Wir hatten konzernweit überhaupt keine Beanstandungen."

Der Rückruf geschehe vorsorglich, Takata und die US-Behörden hätten den Kreis der Fahrzeuge entsprechend eingegrenzt. Auch Daimler ist stark von der jüngsten Ausweitung des Debakels um defekte Takata-Airbags in den USA betroffen. Der deutsche Autobauer hatte am Dienstag mitgeteilt, 705.000 Mercedes-Benz-Pkw und rund 136.000 Daimler-Vans vorsorglich in die Werkstätten zu beordern.

dpa

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