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Deutschland / Weltweit Schaeffler will 500 Jobs abbauen
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18:50 20.08.2015
Jobabbau: Der Automobilzulieferer Schaeffler will 500 Arbeitsplätze streichen. Quelle: dpa/Archiv
Herzogenaurach

Ganze Standorte werden nicht geschlossen, und es soll auch nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommen, verspricht der für das Industriegeschäft zuständige Vorstand Stefan Spindler.

Der 52-Jährige ist erst im Mai von Bosch-Rexroth nach Herzogenaurach gekommen und soll dort schaffen, was seinem gefeuerten Vorgänger Robert Schullan nicht gelungen war. Denn während die Autozuliefersparte ungebrochen boomt, stagnieren die Umsätze des Industriegeschäfts seit drei Jahren. Spindler will deshalb nun vor allem das Umsatzwachstum wieder nachhaltig ankurbeln. Insofern sei das kein Sanierungsvorhaben, betont das Management. Dafür spricht auch, dass die Rendite der Franken im Industrieteil mit 10,3 Prozent zwar hinter den 12,8 Prozent des Kfz-Zulieferteils zurückbleibt, aber immer noch ein auskömmliches Niveau erreicht.

Hoffnung machen können sich Betroffene, weil der Kfz-Zulieferteil von Schaeffler weiter gut läuft. Dorthin wollen die Franken freiwerdendes Personal soweit möglich transferieren. Unter dem Strich hat Schaeffler im ersten Halbjahr konzernweit 200 Stellen neu geschaffen, nach über 1000 neuen Arbeitsplätzen im Vorjahr. Neue Jobs entstehen derzeit im Kfz-Zulieferteil. Komplett abfedern werde man den geplanten Abbau so aber nicht können, räumt ein Sprecher ein.

Rosenfeld freute sich gestern über das sechste Quartal in Folge, in dem konzernweit Umsatz und auch Gewinn gesteigert werden konnten. Bereinigt um beträchtlich positive Währungseffekte sind die Erlöse im ersten Halbjahr um 5 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro gestiegen, in der Industriesparte dagegen um 1 Prozent gesunken. Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen hat um 2 Prozent auf 818 Millionen Euro zugelegt. Die Umsatzmarge ist damit von 13,4 auf 12,2 Prozent gesunken. Dieses Niveau, auch beim Umsatzwachstum, soll bis Jahresende gehalten werden. Berücksichtigt man, dass die Franken ihre Investitionen bis Mitte 2015 im Vorjahresvergleich von 300 auf 500 Millionen Euro erhöht haben und im ersten Halbjahr ein einmaliger Sondereffekt mit 173 Millionen Euro negativ zu Buche geschlagen hat, stehen sie immer noch glänzend da.

Von Thomas Magenheim

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