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Deutschland / Weltweit Mehrheit der Putzhilfen arbeitet schwarz
Mehr Welt Wirtschaft Deutschland / Weltweit Mehrheit der Putzhilfen arbeitet schwarz
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10:33 01.08.2016
Die Mehrheit der Putzhilfen in Privathaushalten ist trotz neuer Gesetze illegal beschäftigt (Symboldbild). Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Berlin

Schätzungsweise rund 80 Prozent der insgesamt 3,6 Millionen Haushaltshilfen arbeiteten außerhalb eines legalen Beschäftigungsverhältnisses, obwohl in den vergangenen Jahren Regelungen für legale Arbeitsverhältnisse eingeführt wurden, berichtet die "Rheinische Post" und verweist auf eine noch unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Der IW-Studie zufolge waren im vergangenen Jahr in etwa neun Prozent aller Privathaushalte Putz- oder sonstige Hilfen tätig. Von ihnen arbeitete mit 80 Prozent die überwiegende Mehrheit zwar schwarz, aber immerhin sei die Anzahl der illegal arbeitenden Hilfen in den vergangenen zehn Jahren um 600.000 bis 800.000 gesunken, hieß es. Die Zahl der Haushaltshilfen in legalen Mini-Jobs sei zwischen 2005 und 2015 um fast 200.000 auf heute 300.000 gestiegen.

Pauschale Abgabe an die Sozialversicherung

Seit 1999 gibt es für die Putzfrau im Privathaushalt die Möglichkeit, auf Minijob-Basis zu arbeiten. Allerdings erlaubt die Beschränkung auf ein Einkommen von 450 Euro im Monat nicht, aus dieser Form der Arbeit eine Vollbeschäftigung zu machen.

Der Arbeitgeber, der seine Putzhilfe Minijobzentrale anmelden kann, zahlt eine relativ niedrige pauschale Abgabe zur Sozialversicherung in Höhe von maximal 14,9 Prozent des Arbeitsentgelts für die Haushaltshilfe. Dafür ist die Putzfrau unfallversichert.

epd/RND

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