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Deutschland / Weltweit Pro Bahn trotz überfüllter Züge gegen Reservierungspflicht
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12:34 26.04.2011
Zahlreiche Reisende stehen vor Ostern im Hauptbahnhof in Berlin vor einem einfahrenden ICE. Quelle: dpa

Nach der teilweisen Räumung zweier überfüllter Fernzüge über Ostern hat sich der Fahrgastverband Pro Bahn gegen eine Reservierungspflicht wie in Frankreich ausgesprochen. „Die Nachteile überwiegen“, sagte der Vorsitzende Karl-Peter Naumann am Dienstag. Dies sei sehr aufwendig, gerade für kürzere Strecken. Zudem könnte man dann nicht spontan reisen. Bei absehbar großem Andrang sollten mehr Entlastungszüge eingesetzt werden, was angesichts der knappen Fahrzeugreserven der Bahn schwierig sei. Auch der bundeseigene Konzern will am unkomplizierten Zugang zu den Zügen festhalten, der ein Vorteil im Wettbewerb etwa mit dem Flugzeug sei.

Am Karfreitag und am Ostermontag waren ein Intercity und ein ICE sicherheitshalber gestoppt worden, die massiv überbesetzt waren. Reisende ohne Reservierung wurden gebeten auszusteigen und erhielten Reisegutscheine über 25 Euro.

Betonplatte auf Gleis - ICE steht drei Stunden

Wegen einer Betonplatte auf den Gleisen hat ein ICE in der Nacht zum Dienstag knapp drei Stunden auf offener Strecke in Baden-Württemberg halten müssen. Der Zug von Freiburg nach Offenburg habe eine Kabelabdeckplatte überfahren und daher bei Köndringen im Landkreis Emmendingen vorübergehend gestoppt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Freiburg. Es wurde niemand verletzt. Die Räder des Zugs waren der Polizei zufolge beschädigt worden, weshalb der ICE vorerst aus dem Bahnverkehr gezogen wurde. Die Strecke konnte wieder freigegeben werden. Die genauen Hintergründe waren unklar.

dpa

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