Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Deutschland / Weltweit Panama gibt Waffenfrachter aus Nordkorea frei
Mehr Welt Wirtschaft Deutschland / Weltweit Panama gibt Waffenfrachter aus Nordkorea frei
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:46 16.02.2014
Der nordkoreanische Waffenfrachter Chong Chon Gang saß sieben Monate lang vor Panama fest. Quelle: dpa
Panama-Stadt

Der von Panama vor sieben Monaten festgesetzte nordkoreanische Waffenfrachter „Chong Chon Gang“ ist nach einer Strafzahlung unverrichteter Dinge wieder umgekehrt. Das Schiff nahm mit 32 der 35 Besatzungsmitglieder Kurs auf Kuba, wie das panamaische Außenministerium am Sonnabend mitteilte. Die Freigabe erfolgte nach einer kurz zuvor geleisteten Strafzahlung von rund 690.000 Dollar (210.000 Euro) an die Panamakanal-Behörde ACP.

An Bord des im Juli 2013 an der Einfahrt zum Panamakanal gestoppten Schiffes war unter einer Zuckerladung versteckt schweres Kriegsgerät aus Kuba entdeckt worden. Waffenlieferungen nach Nordkorea sind nach einer Resolution der Vereinten Nationen verboten. Nach Angaben der Regierung in Havanna sollten die Waffen in Nordkorea repariert und dann wieder zurückgeschickt werden. Die panamaische Justiz wertete die Einfuhr der Waffen als Gefährdung der öffentlichen Sicherheit.

In Kuba soll das Schiff nun Zucker laden und dann wieder durch den Panama-Kanal nach Nordkorea fahren. Drei Besatzungsmitglieder, darunter der Kapitän, mussten in Panama bleiben, wo ein Verfahren wegen illegalen Waffenhandels auf sie wartet. Ihnen drohen im Falle einer Verurteilung langjährige Haftstrafen.

Die Waffenladung war im vorigen Jahr auch von einer UN-Kommission untersucht worden, deren Bericht aber noch aussteht. Bei dem Kriegsgerät handelt es sich unter anderem um zwei Luftabwehrsysteme, verschiedene Raketenteile, zwei Flugzeuge des Typs MiG-21 und über ein Dutzend Jet-Motoren. Havanna betonte, es habe sich um „veraltetes defensives Kriegsgerät“ gehandelt.

dpa

Deutschland / Weltweit Volkswirtschaft stabilisiert sich - Moody's stuft Italien nicht herab

Lange galt Italien mit seinem riesigen Schuldenberg als Wackelkandidat in der Euro-Schuldenkrise. Mittlerweile hat sich die Lage der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone stabilisiert. Daran ändert der Rücktritt des bisherigen Regierungschefs nichts.

15.02.2014
Deutschland / Weltweit Autogewerkschaft findet keinen Halt - VW-Mitarbeiter wollen UAW nicht

Die Autogewerkschaft UAW findet keinen Halt im Süden der Vereinigten Staaten. Ihre bislang beste Chance war, mit Rückendeckung der IG Metall in das VW-Werk in Tennessee einzuziehen. Doch die dortigen Mitarbeiter haben Nein gesagt.

15.02.2014

Der Außenhandel ist wieder wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Die kräftige Nachfrage nach Waren "Made in Germany" hat die Konjunkturerholung zum Jahresende gesichert. Denn die zuletzt so starke Binnennachfrage schwächelte.

14.02.2014