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Lokführer-Warnstreik ab Montagmorgen in Nordrhein-Westfalen

GDL Lokführer-Warnstreik ab Montagmorgen in Nordrhein-Westfalen

Erleichterung für Berliner S-Bahn-Kunden: Die Lokführer starten ihre Warnstreiks am Montagmorgen zunächst nur in Nordrhein-Westfalen. Das habe der Bundesvorstand beschlossen, sagte der Sprecher der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Stefan Mousiol am Samstag in Frankfurt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Seinen Angaben zufolge ist die Aktion erstmal „auf Nordrhein-Westfalen beschränkt“. Es könne allerdings sein, dass sich die Warnstreiks auf andere Bundesländer auswirkten, zum Beispiel im Fernverkehr.

In Berlin, wo die S-Bahn derzeit ohnehin nur eingeschränkt fährt, war befürchtet worden, dass ihre Kunden von Anfang an unter den Warnstreiks leiden müssten. Die S-Bahn-Führung, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und andere Politiker hatten die Gewerkschaft im Vorfeld gebeten, wegen der besonderen Situation nach den zahlreichen S-Bahn-Pannen auf solche Aktionen in der Stadt zu verzichten.

In dem Tarifstreit fordert die GDL einen einheitlichen Flächentarifvertrag für alle 26.000 Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr, unabhängig davon, für welches Unternehmen sie arbeiten. Dem bereits erreichten Branchentarifvertrag zwischen der Bahn, sechs großen Wettbewerbern und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will sie sich nicht anschließen. Die Ergebnisse lägen erheblich unter den Forderungen der GDL.

dpa

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