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Deutschland / Weltweit Kellogg’s-Zentrale zieht von Bremen nach Hamburg
Mehr Welt Wirtschaft Deutschland / Weltweit Kellogg’s-Zentrale zieht von Bremen nach Hamburg
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13:03 22.08.2014
Seit 1963 befand sich das Unternehmen in Bremen. Quelle: dpa
Hamburg

Der Cornflakes-Hersteller Kellogg’s verlegt seine Zentrale von Bremen nach Hamburg. Betroffen sind Vertrieb und Marketing mit etwa 100 Mitarbeitern. Die Produktion wird dagegen in Bremen bleiben. Die Anbindung an die skandinavischen Länder sei von Hamburg aus besser, begründete Markus Dreißigacker von der Geschäftsleitung am Freitag den Umzug. Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) bedauerte die Entscheidung. Kritik kam von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Kellogg’s will Vertrieb und Marketing für die deutschsprachigen und die skandinavischen Länder zusammenlegen. Die neue Zentrale für den nordeuropäischen Raum soll in Hamburg entstehen. „Von Hamburg gehen jeden Tag mehrere Flieger in die skandinavischen Länder und zurück“, sagte Dreißigacker. Von Bremen seien es nur ein paar in der Woche.

Die Gewerkschaft NGG hält diese Gründe nicht für ausschlaggebend. „Man muss einfach davon ausgehen, dass hiermit vor allem Personaleinsparungen im In- und Ausland erreicht werden sollen“, teilte der zuständige Gewerkschaftssekretär Christian Wechselbaum mit. Ob Stellen gestrichen werden, konnte Dreißigacker noch nicht sagen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat laufen.

Bürgermeister Böhrnsen und Wirtschaftssenator Martin Günthner (SPD) wollen nun die Produktion in Bremen halten und dazu Gespräche mit Kellogg’s führen. Der Produktionsstandort mit etwa 300 Mitarbeitern ist nach Angaben von Dreißigacker bis Ende 2015 gesichert. Zurzeit verhandelt das Unternehmen mit der Gewerkschaft über die Einführung einer Sieben-Tage-Woche. Bisher arbeiten die Beschäftigten fünf Tage die Woche.

Der Kellogg-Konzern ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Hersteller von Frühstücksflocken. Er produziert in 18 Ländern. Die Deutschland-Zentrale befindet sich seit 1963 in Bremen.

dpa

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