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Deutschland / Weltweit Frühjahrsaufschwung belebt Arbeitsmarkt spürbar
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11:29 28.04.2011
BA-Chef Frank-Jürgen Weise stellte die neuen Arbeitsmarktdaten vor. Quelle: dpa

Die Frühjahrsbelebung und der stabile Wirtschaftsaufschwung kurbeln den Arbeitsmarkt in Deutschland spürbar an: Die Zahl der Arbeitslosen ist im April um 132 000 auf 3.078.000 gesunken. Das waren 321 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,3 Punkte auf 7,3 Prozent ab, nachdem sei ein Jahr zuvor noch 8,1 Prozent betragen hatte.

„Mit dem konjunkturellen Aufschwung hat sich auch die stabile, positive Arbeitsmarktentwicklung fortgesetzt“, sagte BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise. „Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben saisonbereinigt kräftig zugenommen, und auch die Arbeitskräftenachfrage ist erneut gestiegen.“

Allerdings war der Frühjahrsrückgang in diesem April schwächer als im vergangenen Jahr. Ein Grund dafür ist, dass die Osterfeiertage nach dem Stichtag lagen und viele Firmen neue Mitarbeiter erst nach den Ferien einstellen.

Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl um 37.000 auf 2,970 Millionen - im Westen um 26.000, im Osten um 11.000. Die um saisonale Faktoren bereinigte Zahl der Erwerbstätigen legte nach den jüngsten Daten vom März um 38.000 zu, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg um 84 000 (Daten vom Februar).

Unbereinigt erhöhte sich die Erwerbstätigkeit mit der beginnenden Frühjahrsbelebung um 141 000 auf 40,51 Millionen - ein Plus von 554.000 binnen Jahresfrist. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Februar bei 27,93 Millionen, das ist ein Zuwachs von knapp 700.000 im Vergleich zum Vorjahr. Dabei nahm die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstellen um 457.000, die der Teilzeitstellen um 239.000 zu.

Derweil ging die Kurzarbeit weiter zurück. Nach den jüngsten Daten bezogen im Februar 151.000 Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld. Das waren 14.000 weniger als im Vormonat und 678.000 weniger als vor einem Jahr.

dpa

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