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Deutschland / Weltweit VW setzt neuen Krisenmanager ein
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14:52 17.04.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
Wolfsburg

Ein VW-Sprecher in Wolfsburg bestätigte am Sonntag einen entsprechenden Bericht der Branchenzeitung "Automobilwoche". Mit Bort wolle Markenchef Herbert Diess nun "noch mehr Dampf auf den Kessel geben", zitierte die Zeitung eine Wolfsburger Führungskraft.

VW hat bei der Aufarbeitung der Manipulationen bei Abgastests von Dieselfahrzeugen noch viele Probleme. So hatte sich zuletzt der Rückruf von betroffenen Passat-Fahrzeugen weiter verzögert. Trotz wochenlanger Nachprüfungen sowie Nachbesserungen an der neuen Software ist es Volkswagen bislang nicht möglich, die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten.

Nach Angaben eines VW-Sprechers vom vergangenen Dienstag will der Autobauer nun den bisherigen Rückrufplan ändern und andere Fahrzeuge - darunter den Golf - früher in die Werkstätten rufen. Dafür braucht VW aber die Genehmigung des Kraftfahrt-Bundesamts. Die Rückruf-Aktion infolge der Diesel-Affäre hatte im Januar zunächst mit dem VW-Pickup Amarok begonnen. Dies betraf aber nur rund 8500 Autos. Weltweit hatte Volkswagen bei mehr als elf Millionen Autos die verbotene Software eingebaut, die bei Tests die Verbrauchswerte nach unten korrigieren. In Deutschland müssen deshalb rund 2,5 Millionen Autos umgerüstet werden.

dpa

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