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Deutschland / Weltweit Burger King wandert nach Kanada aus
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07:00 26.08.2014
Das Firmenlogo könnte bald auf einer Konzernzentrale im kanadischen Oakville, Provinz Ontario, leuchten. Quelle: Federico Gambarini
Miami

Die Verhandlungen liefen bereits, teilten beide Unternehmen mit. Burger King und Tim Hortons würden zusammen die drittgrößte Imbisskette der Welt bilden. Gemeinsam kämen sie auf 22 Milliarden Dollar Umsatz, Marktführer McDonald’s erreicht 28 Milliarden Dollar.

Allerdings dürfte der Plan eine politische Debatte entzünden, denn Burger King mit Sitz in Florida ist nicht der erste US-Konzern, der auf diese Art vor dem Fiskus flüchtet. Präsident Barack Obama hat bereits andere Fusionsvorhaben mit geplanter Verlagerung des Sitzes ins Ausland kritisiert und Gegenmaßnahmen angekündigt.

Die Aufkäufer profitieren von den niedrigen Zinsen, die Zukäufe auf Pump vergleichsweise günstig machen. So übernahm der Pharmakonzern AbbVie jüngst für rund 40 Milliarden Euro den britischen Rivalen Shire. Der Steuersitz soll auf die Kanalinsel Jersey verlagert werden. Die Steuerrate im Konzern wird damit AbbVie zufolge auf 13 Prozent von bislang rund 22 Prozent fallen. Zuletzt versuchten unter anderem der Bananenhändler Chiquita und der Pharmariese Pfizer, Wettbewerber im Ausland zu übernehmen, um so Steuern zu sparen. Die Unternehmen wandern in der Regel aber nur auf dem Papier aus. Denn Werke und Verwaltung können in den USA bleiben.

Die Unternehmenssteuerquote in Kanada liegt nach Angaben der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG bei 26,5 Prozent, in den USA seien es rund 40 Prozent. „Die USA haben die höchsten Unternehmenssteuern aller Industrieländer und sie sind der einzige G7-Staat, der an einem überholten Steuersystem festhält, bei dem im Ausland erzielte Gewinne zusätzlich im Inland belastet werden“, erklärte die Expertin Laura Tyson von der Universität Berkeley in Kalifornien.

Bislang machen es die US-Gesetze den Konzernen relativ leicht, den hohen Steuern aus dem Weg zu gehen. Die Verlagerung des Hauptsitzes ins Ausland - Inversion genannt - ist gestattet, wenn bei einem Zusammenschluss mindestens 20 Prozent der Anteile an dem fusionierten Unternehmen an die ausländischen Aktionäre übergehen. Dieser Steuertrick ist zwar nicht neu, doch er wird immer beliebter.

von Erik Nebel und Hannes Breustedt

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