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Deutschland / Weltweit Bester Jahresstart der Unternehmensgeschichte bei BMW
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11:06 08.04.2011
Am kräftigsten fiel das Plus in Asien aus, BMW konnte aber auch in Europa und den USA weiter zulegen. Quelle: dpa

Die boomenden Automärkte haben BMW zum besten Jahresstart in der Unternehmensgeschichte verholfen. Der Münchner Oberklassehersteller verkaufte in den ersten drei Monaten so viele Fahrzeuge wie in keinem Quartal zuvor, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Insgesamt setzte der Konzern zwischen Januar und März 382 758 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab, ein Plus von gut 21 Prozent verglichen mit der Startquartal 2010.

„Die BMW Group ist mit neuen Absatzrekorden hervorragend ins Jahr 2011 gestartet“, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson. Allein im März verkaufte BMW 165 842 Fahrzeuge und verbuchte damit den besten Verkaufsmonat überhaupt.

Am kräftigsten fiel das Plus in Asien aus, BMW konnte aber auch in Europa und den USA weiter zulegen. Getrieben wurde der Zuwachs von den großen Autos, vor allem der neue 5er macht den Münchnern dabei Freude. Der Konzern erwartet in den kommenden Monaten weiter kletternde Verkaufszahlen. „Für das Gesamtjahr 2011 wollen wir den Absatz auf die neue Bestmarke von deutlich über 1,5 Millionen Einheiten steigern, wobei auch bei BMW, MINI und Rolls-Royce jeweils ein neuer Absatzrekord erwartet wird.“

Toyota will in allen japanischen Fabriken wieder produzieren

Der japanische Autobauer Toyota will die Fertigung in allen seinen heimischen Fahrzeugwerken wieder anfahren. Zwischen dem 18. und 27. April sollen die Werke die Produktion mit rund 50 Prozent der ursprünglich geplanten Stückzahlen aufnehmen, wie Toyota am Freitag ankündigte. Danach beginnen laut Unternehmen in allen Fabriken die Frühjahrsferien, die bis zum 10. Mai dauern. Wie es danach weitergehe, hänge von der Lage der Zulieferer ab.

Toyota hatte die Produktion nach der Katastrophe in Japan wegen mangelnder Zulieferteile stoppen müssen. In einigen wenigen Werken läuft die Produktion aber schon wieder.

Die Erdbeben- und Atomkatastrophe hatte den Absatz der japanischen Autobauer im März massiv einbrechen lassen. Die Verkäufe stürzten auf dem Heimatmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent auf rund 280.000 Fahrzeuge ab. Dies war der größte jemals in Japan festgestellte Einbruch bei Autoverkäufen. Am härtesten traf es Toyota und Mitsubishi: Der Absatz des Marktführers sank um rund 46 Prozent auf 111 000 Fahrzeuge, Mitsubishi büßte 48 Prozent ein.

dpa

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