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Deutschland / Weltweit Bahn erteilt Hooligans ein Zugverbot
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13:40 23.08.2015
Der Zug ist abgefahren: Die Bahn will keine Hooligans mehr befördern. Quelle: dpa/Archiv
Berlin

Demnach sollen zunächst 200 bis 300 Betroffene per Brief darüber informiert werden, dass sie von der Beförderung ausgeschlossen sind. Hintergrund ist demnach die hohe Zahl von Gewalttaten bei der Anreise zu Spielen.

"Gezielt erkannte Gewalttäter erhalten von uns ein Beförderungsverbot zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter", sagte Bahn-Sicherheitschef Gerd Neubeck dazu der "BamS". "Für Rädelsführer und Wiederholungstäter gilt künftig: Wir müssen draußen bleiben", zitierte das Blatt den Chef des Bundespolizeipräsidiums, Dieter Romann.

Ein Bahn-Sprecher wies darauf hin, es gehe hier um Hooligans, die der Polizei bereits bekannt seien und daher auch erkannt würden - spätestens bei der Kontrolle im Zug. Wenn jemand dort trotz Verbots erwischt werde, gebe es wirksamere Möglichkeiten zum Eingreifen als ohne Verbot. Die Bahn erhoffe sich von der Maßnahme eine "starke Präventionswirkung".

Laut "BamS" registrierte die Bundespolizei in der vergangenen Saison beim Bahnreiseverkehr von Fußballfans 2321 Straftaten, davon 669 Gewaltdelikte. Dabei seien 392 Menschen verletzt worden, darunter 149 Polizisten und 131 unbeteiligte Reisende. Der Bahn-Sprecher wies allerdings auch darauf hin, dass die meisten derjenigen, die mit der Bahn zu den Spielen fahren, "ganz nette Fußballfans" seien, gegen deren Mitreise das Unternehmen nichts einzuwenden habe.

afp

Bundespolizist verletzt

Erst am Freitag war ein Bundespolizist in Hannover verletzt worden, als Braunschweiger Hooligans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Bielefeld waren und Feuerwerkskörper aus dem Zug warfen.

Der Preiskampf bei Lebensmitteln ruft die Befürchtung eines massiven Bauernhöfesterbens in der Landwirtschaft hervor. "Die Situation spitzt sich dramatisch zu", sagte Johannes Röring, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, der "Westfalenpost" (Samstag).

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