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Deutschland / Weltweit 2000 Schlecker-Filialen müssen schließen
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11:52 14.03.2012
Schlecker hat am Mittwoch bekannt gegeben, welche Filialen geschlossen werden. Quelle: dpa
Ehingen

Auf der 40 Seiten langen Liste sind Märkte von Aachen bis ins niederbayerische Zwiesel aufgeführt. 2000 Filialen sollen wie bereits angekündigt endgültig geschlossen werden - nur sie sind auf der Schließliste aufgeführt. Unlängst zählte Schlecker in Deutschland noch rund 5400 Filialen.

Möglicherweise kann es nach dpa-Informationen noch zu kleinen Veränderungen kommen - doch ist das Aus für die Läden ziemlich sicher. Von rund 400 weiteren Filialen, die noch auf wackeligen Füßen standen, sind mittlerweile dem Vernehmen nach rund 120 gerettet, über 280 spricht Geiwitz noch mit den Arbeitnehmervertretern.

Die betroffenen Geschäfte auf der Liste wurden seit Dienstagnachmittag per Fax über ihre Schließung informiert. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers erhalten diese am Mittwoch oder Donnerstag Pakete für Rabattaktionen. Die Preise der Waren für den Ausverkauf sollen um 30 Prozent reduziert werden.

Das Unternehmen betonte zugleich, dass eine Filialschließung nicht die Kündigung der dort beschäftigten Mitarbeiterinnen zur Folge haben müsse. Darüber entscheide in jedem Einzelfall der Sozialplan, der ebenfalls noch verhandelt werde. Geiwitz will 11 750 Stellen streichen, um ab April mit schwarzen Zahlen das Unternehmen weiterzuführen. In Stuttgart war Schlecker am Mittwochmorgen Thema einer Landtagsdebatte.

In Hannover sind von den Schließungen laut der Liste folgende Filialen betroffen: Hildesheimer Straße, Marienstraße, Lange Laube, Humboldt Straße, Döhrbuch, Schierholzstraße, Sutelstraße, Große Pranke und An der Weide. Auch die Schlecker-Filiale an der Hildesheimer Straße in Laatzen ist betroffen.

dpa/sag

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