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Wirtschaft Diesel-Fahrverbot, WhatsApp, neuer Feiertag: Das ändert sich im Februar 2019
Mehr Welt Wirtschaft Diesel-Fahrverbot, WhatsApp, neuer Feiertag: Das ändert sich im Februar 2019
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15:48 04.02.2019
WhatsApp, Fahrverbot und ein neuer Feiertag für die Hauptstadt: Das ändert sich im Februar. Quelle: Arno Burgi/Christoph Schmidt/dpa
Hannover

Whatsapp-Nutzer müssen sich auf Werbung einstellen, der Weltfrauentag ist ab Februar ein regulärer Feiertag und auch beim Thema Fahrverbot gibt es Neuigkeiten. Doch eins nach dem anderen. Was sich im Februar im Detail ändert und worauf sich Verbraucher jetzt einstellen sollten, erfahren Sie hier.

Änderungen für Februar 2019

Im Februar 2019 erwarten Verbraucher wieder diverse Änderungen. Erfreulicherweise hält der Februar aber wenig Neuerungen und Gesetzesänderungen bereit. Hier sind die angekündigten Änderungen, die uns im Februar erwarten.

WhatsApp künftig mit Werbung

Der beliebte Whatsapp-Messenger wird durch eine strittige Neuerung möglicherweise einige Nutzer verlieren. War der kostenfreie Whatsapp-Messenger bisher werbefrei, soll sich das nun ändern. Mark Zuckerbergs Daten-Gigant Facebook hatte Whatsapp vor vier Jahren gekauft und eine Vereinbarung für Werbefreiheit getroffen. Diese endet zum 1. Februar 2019. Ab sofort steht Facebook frei, Werbung in Form von Anzeigen und Videos auszuspielen.

Facebook-Vize-Präsident Chris Daniel kündigte im November an, die Webeanzeigen künftig im Status-Bereich einblenden zu wollen. Die Ankündigung hatte damals einige Whatsapp-Angestellte dazu bewegt, das Unternehmen zu verlassen.

Weltfrauentag wird nur in Berlin zum Feiertag

Der Weltfrauentag am 8. März wurde in Berlin zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Damit ist das Land Berlin das erste Bundesland in Deutschland, in dem der internationale Frauentag als offizieller Feiertag gilt.

Die gesetzliche Änderung tritt bereits zum 1. Februar in Kraft. Das bedeutet, dass schon in diesem Jahr der 8. März ein Feiertag für aller Berliner sein wird.

Dieselfahrverbot auf Eis gelegt

In immer mehr deutschen Städten werden Fahrverbote für ältere Diesel-Modelle durchgesetzt. Erst zum Jahreswechsel wurde eine Verbotszone in Stuttgart eingeführt. Weitere Städte sollen in 2019 folgen.

In Frankfurt wird das Diesel-Fahrverbot jedoch vorerst nicht vollzogen. Es sollte eigentlich zum 1. Februar für Euro-4-Diesel und Benziner mit Euro 1 oder 2 innerhalb der Umweltzone in Kraft treten. Im Dezember hatte der hessische Verwaltungsgerichtshof einen entsprechenden Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) abgelehnt.

Freihandelsabkommen zwischen EU und Japan

Ebenfalls am 1. Februar 2019 wird ein neues Freihandelsabkommen zwischen Japan und der EU in Kraft treten. Das sogenannte Jefta-Abkommen soll die beiden Unterzeichner in Zeiten des Handelsstreits mit den USA näher zusammenbringen. Vor allem die Agrar- und Lebensmittelindustrie darf auf deutliche Zuwächse hoffen. 85 Prozent der EU-Agrarexporte gehen bald zollfrei nach Japan.

Das Jefta ermöglicht zudem den ungehinderten Datenaustausch zwischen der EU und Japan. Dies gilt für alle personenbezogenen Daten an Unternehmer in Japan und umfasst den gesamten europäischen Wirtschaftsraum, einschließlich Norwegen, Liechtenstein und Island.

Voraussetzung waren mehrere Zusagen Japans für zusätzlichen Datenschutz. In der EU gelten seit Mai einheitliche Datenschutzregeln, durch die Europäer die Hoheit über ihre Daten zurückgewinnen sollen; seitdem ist es das erste Abkommen dieser Art.

Weiterlesen:
Was bringt das EU-Handelsabkommen mit Japan?

Von tr/RND

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