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Welt Wiesn: Fahrgäste hängen in der Luft – Frau trennt sich Finger ab
Mehr Welt Wiesn: Fahrgäste hängen in der Luft – Frau trennt sich Finger ab
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15:30 23.09.2018
Blick auf das Wiesn-Gelände in München. Quelle: imago/Jan Eifert
München

Fast eine halbe Stunde in der Luft: Auf dem Oktoberfest hat gleich am ersten Festtag ein Fahrgeschäft still gestanden. Ein technischer Defekt legte laut Polizei am Samstagabend den „Riesenpropeller“ lahm, der die Fahrgäste auf bis zu 55 Meter Höhe befördert und mit bis zu 120 Stundenkilometern durch die Luft rauschen lässt.

Niemand sei zu Schaden gekommen, teilten die Beamten mit. Der Defekt sei nach 25 Minuten behoben worden, die Fahrgäste konnten aussteigen. Sie hätten den Vorfall mit Humor genommen und ihr Eintrittsgeld zurückbekommen. Das Fahrgeschäft fuhr am Abend nicht mehr. Erst in der vergangenen Woche bis kurz vor dem Feststart hatte der TÜV SÜD alle Fahrgeschäfte eingehend überprüft.

Das lassen sich auch die Promis nicht nehmen. Tag eins der Wiesn, Tag eins auch für Schwarzenegger und Co., sich auf der Theresienwiese in München blicken zu lassen. Für viele Prominente gehört der Wiesn-Besuch zum guten Ton.

Finger mit kaputtem Maßkrug abgetrennt

In unschöner Erinnerung wird der Wiesn-Auftakt auch für eine junge Frau bleiben: Die Oktoberfestbesucherin trennte sich aus Versehen mit einem beschädigten Maßkrug einen Teil ihres kleinen Fingers ab. Ein Chirurg auf der Wiesn-Sanitätswache habe das abgetrennte Stück wieder angenäht, berichtete der Sanitätsdienst Aicher Ambulanz am Sonntag. Die Frau wurde dann in ein Krankenhaus verlegt.

Insgesamt versorgten die Ärzte der Wiesn-Sanitätsstation am ersten Festtag 53 Schnittwunden mit chirurgischen Wundnähten. Erstaunlich sei die hohe Zahl von Frauen mit Handverletzungen. „Über die Ursache können wir aktuell nur spekulieren“, hieß es in der Mitteilung.

Von RND/dpa