Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt #WhyIDidntReport: Frauen erzählen, warum sie sexuellen Missbrauch nicht anzeigen
Mehr Welt #WhyIDidntReport: Frauen erzählen, warum sie sexuellen Missbrauch nicht anzeigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:25 24.09.2018
US-Schauspielerin Alyssa Milano hat eine persönliche Erklärung zu #WhyIDidntReport geschrieben. Quelle: dpa
Los Angeles

Seit einigen Tagen twittern unter dem Hashtag #WhyIDidntReport („Warum ich es nicht gemeldet habe“) Frauen, warum sie sexuellen Missbrauch nicht anzeigten – oder erst nach langer Zeit. Ausgelöst hatte das indirekt US-Präsident Donald Trump: Er hatte die Psychologie-Professorin Christine Blasey Ford, die dem Trump-Favoriten auf den Posten am Obersten Gerichtshof sexuellen Missbrauch in ihrer Jugend vorwirft, gefragt, warum sie damals keine Anzeige gegen Brett Kavanaugh erstattet habe.

Alyssa Milano reagiert auf Äußerungen von Trump mit #WhyIDidntReport

Darauf reagierte US-Schauspielerin Alyssa Milano (45), die im vergangenen Jahr den Hashtag #MeToo („Ich auch“) in die Schlagzeilen brachte: Sie twitterte unter dem Hashtag #WhyIDidntReport von ihren eigenen Erlebnissen und bat andere Frauen, dasselbe zu tun.

Nun hat Alyssa Milano in einem ausführlichen Essay noch mal erklärt, warum sie einen sexuellen Übergriff in Jugendjahren bis heute nicht angezeigt hat. „Opfer sexueller Attacken berichten darüber oft nicht, weil sie genau wissen, dass unsere Geschichten selten ernst genommen oder geglaubt werden“, schrieb Milano am Sonntag (Ortszeit) im US-Portal „Vox“. Das Justizsystem der USA sei in dieser Hinsicht „kaputt“.

#WhyIDidntReport ist der Nachfolger von #MeToo

Unter dem Hashtag #WhyIDidntReport schreiben seitdem viele Nutzerinnen von ihren Erfahrungen, darunter auch Prominente wie Ashley Judd und Patricia Arquette.

Milano teilte in ihrem Aufsatz mit, sie habe Jahre gebraucht, um engste Freunde darüber zu informieren. „Ich brauchte drei Jahrzehnte, bis ich mich meinen Eltern anvertraute. Ich habe nie eine Anzeige erstattet und nie mit Behörden gesprochen.“

Von RND/dpa/hsc

Nach einer kurzen Ruhepause im Hambacher Wald gehen die Räumungsarbeiten nun weiter. Denn RWE hält an den Rodungsplänen fest, obwohl diese laut einem Gutachten rechtswidrig sind. Während die Fahrzeuge weiter vorrücken, errichten Aktivisten weitere Blockaden und bekommen Unterstützung aus der Türkei.

24.09.2018
Welt Unterirdische Glutnester - Moorbrand im Emsland schwelt weiter

Ein Ende der Löscharbeiten im Emsland ist nicht in Sicht. Die Nacht war relativ ruhig, die oberirdischen Feuer sind mittlerweile erloschen. Doch die einkehrende Ruhe täuscht, Wärmebildkameras deuten auf weitere Probleme hin.

24.09.2018

In der Grafschaft Bentheim ist eine Ponykutsche in einen Graben gefahren. Der Kutscher verletzte sich dabei schwer, das Pony blieb unverletzt.

24.09.2018