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Welt Wetterdienst warnt: „Es wird wieder krachen“
Mehr Welt Wetterdienst warnt: „Es wird wieder krachen“
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10:31 30.05.2018
Die Aufräumarbeiten in Wuppertal und anderen vom Unwetter getroffenen Städten laufen noch auf Hochtouren, während der Wetterdienst vor neuen Gewittern und Starkregen warnt. Quelle: dpa
Wuppertal


Nach den schweren Unwettern in Teilen Deutschlands ist vor allem der Westen des Landes mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Vor allem in Nordrhein-Westfalen waren am Dienstag durch Starkregen zahlreiche Straßen, Keller und Gebäude überflutet worden. Stellenweise fiel so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat. Im Raum Wuppertal gab es erhebliche Schäden. Eine Frau im Ruhrgebiet wurde durch einen Blitzschlag verletzt. Auch in Niedersachsen, Hessen und Bayern kam es zu Überschwemmungen. Der Wetterdienst warnt vor neuen Unwettern in weiten Teilen des Landes am Mittwoch.

So viel Regen, wie normalerweise in einem Monat

In der Spitze fielen im Raum Wuppertal nach Informationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) 100 Millimeter Regen, also 100 Liter auf den Quadratmeter. „Das war schon extrem und ist in der Regenmenge etwa das, was normalerweise im Laufe eines Monats fällt“, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Die Reparatur- und Aufräumarbeiten könnten mehrere Tage dauern - mindestens. „Die Infrastrukturschäden werden ganz erheblich sein“, sagte eine Sprecherin der Stadt Wuppertal.

Hunderte Notrufe in Bayern, überflutete Straßen in Niedersachsen

In Oberhausen im Ruhrgebiet wurde eine Frau durch einen Blitzschlag verletzt. Sie hielt sich nach Angaben der Feuerwehr am Dienstagnachmittag im Freien auf, als in der Nähe der Blitz einschlug. Sie wurde zwar nicht direkt getroffen, kam aber anschließend ins Krankenhaus.

In Nord- und Mittelhessen richtete der Starkregen Schäden an. In Marburg musste ein Einkaufszentrum evakuiert werden. In Niedersachsen war vor allem der Süden betroffen. In Bad Gandersheim im Landkreis Northeim sorgte starker Regen für überflutete Straßen. „Alles, was verfügbar ist, ist im Einsatz“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Heftige Unwetter mit Starkregen haben im Westen der Bundesrepublik starke Schäden angerichtet. In Wuppertal stürzte das Dach einer Tankstelle ein, zahlreiche Straßen standen unter Wasser.

Auch in Teilen Bayerns tobten Unwetter. Vor allem in Unterfranken mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr zu vollgelaufenen Kellern ausrücken. Einsatzschwerpunkt war der Landkreis Schweinfurt. Hunderte Notrufe seien eingegangen, teilte ein Sprecher des Bayerischen Roten Kreuzes mit. Auch in der Oberpfalz gab es zahlreiche unwetterbedingte Einsätze.

„Es wird wieder krachen“

Für den Mittwoch gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) keine Entwarnung. „Es ist keine Entspannung in Sicht“, sagte ein Sprecher am Morgen. Vom Nordwesten bis in den Osten und Südosten sowie lokal im Südwesten werde es teils wieder kräftige Schauer und Gewitter geben. „Es wird wieder krachen“, sagte der Sprecher.

Von RND/dpa

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