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Welt Waldbrände in Kalifornien: Tausende müssen ihre Häuser verlassen
Mehr Welt Waldbrände in Kalifornien: Tausende müssen ihre Häuser verlassen
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06:37 09.11.2018
Im Zentrum von Paradise wüteten die Flammen. Quelle: Noah Berger/AP/dpa
San Francisco

Ein Waldbrand im Norden Kaliforniens hat Tausende Menschen in Panik versetzt. Die rund 27.000 Einwohner der Stadt Paradise, rund 290 Kilometer nordöstlich von San Francisco, wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, wie die Sprecherin des Bezirkssheriffs, Miranda Bowersox, am Donnerstag sagte. Nach der Flucht vor den Flammen beschrieben Anwohner Szenen der Zerstörung - Häuser in Flammen und Explosionen.

Nach Angaben der kalifornischen Feuerwehr zerstörte der Brand bislang mehrere Gebäude, auch Menschen wurden verletzt. Die Zahl und Schwere der Verletzungen waren zunächst unbekannt. „Die Leute sind aus ihren Autos gestiegen und losgerannt“, schilderte Gina Oviedo die Situation vor Ort. Der Nachrichtenagentur AP sagte Sheriff Kory Honea, die Lage sei extrem gefährlich. „Ich fahre durch die Flammen, während ich mit Ihnen spreche“, berichtete er.

In Newbury Park brennt ein Buschfeuer Quelle: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa

Die Behörden arbeiteten daran, Patienten eines Krankenhauses in Sicherheit zu bringen. Zunächst wurden 40 von 60 Patienten in andere Kliniken verlegt. Die Polizei rettete vier im Keller eingeschlossene Krankenhausmitarbeiter.

Kaliforniens Feuerwehr erklärte, so viele Einsatzkräfte wie möglich entsandt zu haben. „Es handelt sich um Dutzende Feuerwehrteams, die wir aus allen Ecken des US-Staats schicken.“ Innerhalb von sechs Stunden habe sich das Feuer auf eine Fläche von 69 Quadratkilometer ausgebreitet - es sei durch ziemlich starke Winde verstärkt worden, außerdem sei es sehr trocken. „Das sind leider großartige Bedingungen für ein Feuer“, erklärte ein zuständiger Feuerwehrmann. Rauch- und Aschewolken über Paradise waren kilometerweit zu sehen.

Die Campingplatzbetreiberin Shari Bernacett berichtete, sie und ihr Mann hätten unter den Campern Alarm geschlagen. Sie hätten an die Türen gehämmert und geschrien. „Der ganze Berg steht in Flammen. Gott helfe uns“, sagte Bernacett. Sie selbst und ihr Mann hätten mit dem Auto durch die Flammen fahren müssen, um noch fort zu kommen.

Von RND/AP

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