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Mann rammt auf Flucht mehrere Streifenwagen

Verfolgungsjagd in Hameln Mann rammt auf Flucht mehrere Streifenwagen

Nach einer halsbrecherischen Flucht ermittelt die Polizei gegen einen Hamelner wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Der mit Haftbefehl gesuchte Mann hatte sich eine kilometerlange Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und mehrere Streifenwagen gerammt. Drei Beamte wurden verletzt.

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Symbolbild.

Quelle: dpa

Hameln.  Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei hat ein 43-Jähriger aus Hameln am Montag mehrere als Straßensperre aufgestellte Streifenwagen umfahren oder gerammt. Drei Polizeibeamte wurden verletzt, als der Mann nach halsbrecherischer Fahrt – zum Teil im Gegenverkehr – schließlich im Hamelner Stadtteil Klein Berkel gestellt werden konnte. Der mit Haftbefehl gesuchte Mann hatte ursprünglich jenseits der Landesgrenze in Nordrhein-Westfalen festgenommen werden sollen, war aber mit einem Auto davongerast.

 Einen ersten Streifenwagen umfuhr der 43-Jährige, indem er über den Gehweg fuhr. Ein 25 Jahre alter Polizist konnte sich dabei nur mit einem Sprung zur Seite retten. Eine zweite Sperre durchbrach der Flüchtige, indem er gegen einen Streifenwagen fuhr. Später rammte er einen weiteren Polizeiwagen, der durch den Aufprall gegen ein geparktes Auto geschleudert wurde. 

Anzeige wegen versuchten Tötungsdeliktes

Nachdem der Flüchtige noch durch eine Fußgängerzone gerast war, ließ er das Auto stehen und versuchte zu Fuß zu flüchten. Bei der dann geglückten Festnahme leistete er Widerstand, so dass drei Beamte leicht verletzt wurden. 

 Den 43-Jährigen erwarteten jetzt neben einer längeren Haftstrafe mehrere Anzeigen unter anderem wegen eines versuchten Tötungsdeliktes, Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, teilte die Polizei mit. Weshalb der Mann mit Haftbefehl gesucht wurde, wurde nicht mitgeteilt. 

Von dpa

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