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Welt „Unglaubliches Wunder“: Angler rettet Baby aus dem Meer
Mehr Welt „Unglaubliches Wunder“: Angler rettet Baby aus dem Meer
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15:29 05.11.2018
Neuseeland ist ein beliebtes Reiseziel – einer jungen Familie wäre ihr Urlaub auf der Nordinsel nun fast zum Verhängnis geworden. Quelle: picture alliance / robertharding
Matata

Ein „unglaubliches Wunder“ sei es gewesen, sagte Rebecca Salter der BBC. Sie ist die Inhaberin von „Murphy’s Holiday Camp“ am Strand von Matata auf der Nordinsel Neuseelands – wo sich eine Rettungsaktion abspielte, die mit großem Glück einherging. Angler Gus Hutt hatte sich gerade in Position gebracht, um am Küstenabschnitt zu fischen, als er einen kleinen Körper im Meer entdeckte. Wie sich herausstellte: ein kleiner Junge, eineinhalb Jahre alt.

„Ich dachte, er sei eine Puppe – auch, nachdem ich seinen Arm ergriffen hatte. Sein Gesicht sah aus wie aus Porzellan“, sagte Hutt der Lokalausgabe des New Zealand Herald. „Aber dann gab er einen kleinen Schrei von sich, und ich dachte: ,Oh mein Gott, das ist ein Baby, und es lebt!’“

Jungen geht es nach der Rettung gut

Später stellte sich heraus: Der Junge war, von seinen Eltern unbemerkt, entlaufen, hatte den Reißverschluss des Zelts auf dem Campingplatz geöffnet und sich ins nahe Wasser begeben. Ein Schock für die jungen Eltern, und doch war es großes Glück: Retter Gus Hutt hatte nach eigenen Angaben eine 100 Meter von seinem Stammplatz entfernte Stelle zum Angeln aufgesucht und so erst das im Wasser treibende Baby entdecken können.

Seine Frau Sue Hutt kontaktierte die Mitarbeiter des Camps, auch der Notarzt wurde gerufen. Die Polizei des Distrikts Whakatane hat mittlerweile bestätigt, dass der Junge körperlich wohlauf ist. Die Eltern dankten den Rettern vor ihrer Heimreise. Gus Hutt: „Er hatte großes Glück, aber er sollte wohl noch nicht gehen. Es war noch nicht seine Zeit.“

Von RND

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