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Unbekannte verüben Anschlag auf CDU-Geschäftsstelle

Celle Unbekannte verüben Anschlag auf CDU-Geschäftsstelle

Unbekannte haben einen Anschlag auf die Kreisgeschäftsstelle der CDU in Celle verübt. Dieser steht offenbar im Zusammenhang mit der türkischen Militäroffensive im Nordwesten Syriens. Auch die Fassade des Kreisberatungscenters der Bundeswehr beschmierten die Täter.

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Unbekannte haben die Kreisberatungsstelle der CDU in Celle beschmiert.

Quelle: Polizei Celle

Celle.  Unbekannte haben auf die CDU-Kreisgeschäftsstelle in Celle einen Anschlag verübt, der im Zusammenhang mit der türkischen Militäroffensive im Nordwesten Syriens steht. Die Täter warfen in der Nacht zum Dienstag Fensterscheiben ein und schrieben in schwarzer Farbe „fight 4 Afrin“ auf die Fassade, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Wenig später schlugen Unbekannte die Scheiben im Kreisberatungscenter der Bundeswehr in Celle ein und beschmieren es mit dem gleichen Slogan. Die Polizei vermutet einen Tatzusammenhang.

In der CDU-Kreisgeschäftsstelle hat außer den Landtagsabgeordneten Thomas Adasch und Jörn Schepelmann auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte sein Büro. Otte ist verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Die Türkei hat am 20. Januar eine Offensive auf die Region Afrin im Nordwesten Syriens begonnen - unter Einsatz deutscher „Leopard 2“-Panzer. Die Türkei bekämpft dort die Kurdenmiliz YPG. Der Einmarsch in die Region Afrin ist nach Überzeugung Ankaras legitim, Kritiker halten ihn dagegen für potenziell völkerrechtswidrig. Die Bundeswehr hatte dem Nato-Partner in den 1990er Jahren „Leopard 2“ geliefert, ohne Auflagen für den Einsatz zu erteilen. Der Türkei wurde es lediglich untersagt, die Panzer an Dritte zu verkaufen oder zu verschenken.

Von dpa

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