Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt USA fordern Huawei-Boykott
Mehr Welt USA fordern Huawei-Boykott
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:59 23.11.2018
Unter Verdacht: Stand der chinesischen Telekommunikationsfirma Huawei auf der Cebit. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Washington

Die USA fordern von Deutschland und anderen verbündeten Staaten ein Boykott des chinesischen Telekommunikations-Unternehmens Huawei. Das berichtet das „Wall Street Journal“. US-Beamte hätten Behörden und Telekom-Manager in befreundeten Staaten wie Deutschland, Italien und Japan, über Sicherheits-Risiken aufgeklärt, berichtet das Blatt.

Huawei gilt als weltgrößter Hersteller von Telekommunikationsgeräten. Das Unternehmen mit Sitz im chinesischen Shenzhen beschäftigt rund 180.000 Mitarbeiter. Die US-Regierung erhöht mit der Warnung den Druck auf Huawei –einen direkten Konkurrenten des amerikanischen Mobiltelefon-Herstellers Apple.

Westliche Geheimdienste bemängeln seit langem Verbindungen von Huawei zur chinesischen Regierung und befürchten, dass deren Geräte von China zu Spionage genutzt werden könnte. Das Unternehmen hat diesen Verdacht immer wieder zurückgewiesen.

In den USA steht Huawei bereits auf einer schwarzen Liste von Unternehme, die weder Behörden beliefern dürfen, noch Unternehmen, die für die US-Regierung arbeiten. Australien hat den Konzern von der Lieferung von Ausrüstung für das geplante 5G-Mobilfunknetz ausgeschlossen.

Von RND

Eine junge Radfahrerin wird im niedersächsischen Burgdorf von einem abbiegenden Lastwagen erfasst. Mit einer nur wenige Stunden später erstmals vorgestellten Technik hätte der tödliche Unfall möglicherweise verhindert werden können.

23.11.2018

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat in den ersten Monaten vor allem negative Schlagzeilen produziert. Jetzt findet er zu einer ruhigeren und seriöseren Amtsführung, kommentiert Markus Decker.

23.11.2018

Im Streit um das Asyl- und Einwanderungsrecht in Deutschland hat Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) klar Stellung bezogen. „Wenn wir keine Einwanderung wollen, aber unseren Wohlstand behalten möchten, dann müsste jede deutsche Frau rechnerisch sieben Kinder bekommen“, sagte er in Berlin.

23.11.2018