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Trump nennt illegale Einwanderer „Tiere“

US-Präsident Trump nennt illegale Einwanderer „Tiere“

US-Präsident hat erneut zum Rundumschlag gegen illegale Einwanderer ausgeholt. Er bezeichnete sie als „Tiere“ und wetterte gegen die Einwanderungsgesetze als die „dümmsten der Welt“.

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US-Präsident Donald Trump hat illegale Einwanderer als Tiere bezeichnet.

Quelle: imago/UPI Photo

Washington. Bei einem Treffen von Republikanern im Weißen Haus hat sich US-Präsident Donald Trump erneut kritisch über illegale Einwanderer geäußert. „Diese Menschen sind keine Menschen, sondern Tiere“, sagte er. „Es kommen so viele Leute in unser Land, oder sie versuchen es – und wir stoppen viele von ihnen – Sie glauben gar nicht, wie schlimm diese Menschen sind“, wetterte er. Nie zuvor hätten die USA so viele illegale Einwanderer des Landes verwiesen, versicherte Trump.

Trump bezeichnete die Immigrationsgesetze der USA als schwach. „Wir weisen die Leute aus, wir schnappen sie wieder. Es ist verrückt.“ Es seien die „dümmsten Gesetze“ der Welt. Gleichzeitig kündigte er an, sich um die Problematik kümmern zu wollen.

Für seine Äußerungen wurde der US-Präsident scharf kritisiert. „Einwanderer sind Menschen. Keine Tiere, keine Kriminellen, keine Drogendealer, keine Vergewaltiger. Sie sind Menschen“, twitterte der demokratische Politiker Jared Polis. Der kalifornische Gouverneur, Jerry Brown, warf Trump vor, er würde im Zusammenhang mit der Einwanderung lügen. „Er lügt über die Kriminalität und die Gesetze in Kalifornien“, schrieb er.

Der US-Präsident griff auch die Bürgermeisterin von Oakland im US-Bundesstaat Kalifornien, Libby Schaaf, an. Das berichtet die „Washington Post“. Die Demokratin habe die Bürger über eine geplante Razzia gegen illegale Einwanderer gewarnt, monierte Trump. Ihnen sei wegen der Warnung der Politikern die Flucht vor der Polizei gelungen. Dem Justizminister Jeff Sessions schlug er vor, „dass du dir anguckst, ob sich die Bürgermeisterin von Oakland der Behinderung der Justiz schuldig gemacht hat“.

Bei dem Treffen im Weißen Haus ging es um die grundsätzliche Frage, wie einige US-Bundesstaaten die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze erschweren, indem sie bestimmte Informationen über Einwanderer zurückhalten. Der Fokus lag dabei auf Kalifornien.

Bereits im Wahlkampf hatte Trump angekündigt, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko errichten zu wollen. Mexikanische Einwanderer seien Vergewaltiger, brächten Drogen und Kriminalität in die USA, sagte Trump während seines Präsidentschaftswahlkampfes.

Von RND/are

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