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Trump bleibt stur bei Streit um Strafzölle

Stahl und Aluminium Trump bleibt stur bei Streit um Strafzölle

US-Präsident Donald Trump will ungeachtet aller Widerstände an den angekündigten Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte festhalten. „Nein, wir geben nicht nach“, sagte Trump bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus.

US-Präsident Donald Trump am 5. März im Weißen Haus,

Quelle: imago

Washington. US-Präsident Donald Trump will ungeachtet aller Widerstände an den angekündigten Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumimporte festhalten. „Nein, wir geben nicht nach“, sagte Trump am Montag bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus. Trumps Handelsberater Peter Navarro sagte in der Sendung „Fox and Friends“, es werde auch keine Ausnahmen für einzelne Länder geben.

Trump selbst schien zumindest ein Stück weit die Tür dafür zu öffnen, dass die Nachbarstaaten Kanada und Mexiko ausgenommen werden könnten. Allerdings nur, wenn sie in ein „faires“ Nafta-Freihandelsabkommen mit den USA einwilligten. Bisher sei der Pakt für sein Land ein sehr schlechtes Geschäft gewesen, sagte Trump.

Die Zölle sind nicht nur bei den Handelspartnern der USA auf Widerstand gestoßen. Der republikanische vorsitzende im Repräsentantenhaus, Paul Ryan, ließ über eine Sprecherin mitteilen, er sei äußerst besorgt, dass die Zölle zu einem Handelskrieg führen könnten, und habe das Weiße Haus gebeten, die Pläne fallenzulassen.

Die Zölle sollen in den nächsten zwei Wochen offiziell umgesetzt werden, wie Regierungsbeamte am Montag sagten. Damit würde Trump ein Wahlkampfversprechen an amerikanische Produzenten erfüllen. Seiner Ansicht nach sind die Zölle notwendig, um die heimische Industrie zu schützen.

Von RND/AP