Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Weiterer Schlachthof im Visier der Staatsanwaltschaft
Mehr Welt Weiterer Schlachthof im Visier der Staatsanwaltschaft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:32 05.11.2018
Symbolbild. Quelle: dpa
Oldenburg

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg ermittelt binnen weniger Wochen zum zweiten Mal gegen einen niedersächsischen Schlachthof wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Der Verein Deutsches Tierschutzbüro habe am Montag Strafanzeige gegen einen Schlachthof in Oldenburg erstattet und dabei Videomaterial übergeben, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Dieses werde nun ausgewertet und überprüft.

Das Tierschutzbüro will das Videomaterial bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Oldenburg vorstellen. Die Aufnahmen wurden nach Angaben des Vereins von Aktivisten mit versteckter Kamera im September und Oktober 2018 aufgenommen und dem Tierschutzbüro dann übergeben. Das Filmmaterial zeige klare und schwerwiegende Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sowie Straftaten, sagte der Vorsitzende des Vereins, Jan Peifer.

Tierschützer setzen auf Videoaufnahmen

Erst vor wenigen Wochen war ein Schlachthof in Bad Iburg im Kreis Osnabrück stillgelegt worden, nachdem ihm die Tierrechtsorganisation „Soko Tierschutz“ Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen hatte. Auch damals stützen sich die Vorwürfe auf Videoaufnahmen. Mit dem Fall war ebenfalls die Staatsanwaltschaft Oldenburg befasst. Damals hatte das niedersächsische Landwirtschaftsministerium Strafanzeige gegen den Schlachthof gestellt. Das Unternehmen ist inzwischen aufgelöst worden.

Von RND/dpa

Auf einem in Hamburg angekommenen Containerschiff wurden 200 Kilogramm Kokain entdeckt – versteckt zwischen Kaffee-Lieferungen. Der geschätzte Schwarzmarktwert liegt laut Zoll bei mehr als 30 Millionen Euro.

05.11.2018

Die Polizei kann die Ermittlungen zu den Steinewerfern von der A42 bei Herne einstellen. Wie sich herausstellte, waren zwei Kinder für die lebensgefährliche Aktion verantwortlich.

05.11.2018

Bisher war unklar, wie die Abschiedsrede des Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen bekannt wurde. Nun wird bekannt: Ein Whistleblower wandte sich damit an Konstantin von Notz, den Vize-Vorsitzenden des Parlamentarischen Kontrollgremiums.

05.11.2018