Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Welt Japaner installieren Riesenbatterie in Friesland
Mehr Welt Japaner installieren Riesenbatterie in Friesland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:49 01.11.2018
Hybrid-Großspeicher stehen hinter dem Gelände des Umspannwerks in Varel. Quelle: dpa
Varel

Einen Batteriegroßspeicher für Strom haben der Energieversorger EWE und japanische Projektpartner am Donnerstag in Varel im Kreis Friesland offiziell in Betrieb genommen. Der Speicher kann Energie aus dem Netz aufnehmen und später wieder abgeben. Nötig ist das zum Beispiel, wenn durch Windkraft mehr Strom erzeugt wird als benötigt, wie Projektleiter Magnus Pielke erklärte. Die Riesenbatterie könne helfen, Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.

Finanziert wird der Hybridgroßspeicher maßgeblich von der japanischen Wirtschaftsförderungsbehörde NEDO, die rund 24 Millionen Euro investiert. EWE zahlt rund drei Millionen Euro. Japanische Firmen haben als Partner die Batterien entwickelt und nutzen das Projekt, um Erkenntnisse für die Energiewende in Japan zu sammeln und Geschäftsfelder in Europa zu erschließen. „Der Bedarf an effizienten Lösungen für Herausforderungen der Energiewende steigt weltweit, deshalb begrüßen wir diese zukunftsweisende Kooperation“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU).

Bis zum Frühjahr 2020 wollen die Projektpartner herausfinden, welchen Beitrag die Riesenbatterie für die Netzstabilität leisten und wie damit am besten Geld verdient werden kann. Danach will EWE den Speicher weiter betreiben.

Von dpa/RND

Es sollte ein Routineeingriff sein, doch als Magdalena Brzeska aus der Narkose aufwacht, bekommt sie von den Ärzten eine Schock-Diagnose. Jetzt spricht der ehemalige Turn-Star über die schwerste Zeit ihres Lebens.

01.11.2018

Ein rätselhaftes Verbrechen beschäftigt die New Yorker Polizei: Zwei saudische Schwestern (16/22) trieben tot im Hudson River, mit Klebeband aneinander gefesselt. Wurde der Familie zuvor von der saudi-arabischen Botschaft gedroht?

01.11.2018

Drei frisch gewählte Abgeordnete der AfD werden vom bayerischen Staatsschutz beobachtet – darunter auch Uli Henkel, den die Partei zum Parlamentsvizepräsidenten wählen lassen will. Grund ist unter anderem ein fragwürdiger Facebook-Eintrag.

01.11.2018