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Welt Starbucks will Pornoseiten in seinen Cafés blocken
Mehr Welt Starbucks will Pornoseiten in seinen Cafés blocken
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13:12 03.12.2018
Eine Reklametafel mit dem Logo der Cafehauskette Starbucks Coffee leuchtet an einer Filiale des Unternehmens. Quelle: Ralf Hirschberger/dpa
Seattle

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks will in den USA ein Tool einführen, das Kunden daran hindern soll, Pornos und andere explizite Inhalte in den Filialen anzusehen. Das berichtet Business Insider International. Vorangegangen war jahrelange Kritik. Vor allem, weil andere Unternehmen wie etwa McDonald’s ihre Inhalte bereits filtern.

Starbucks hatte sich bereits vor zwei Jahren dazu verpflichtet, explizite Inhalte zu blockieren – doch weil dies nicht umgesetzt worden war, übte die Internet-Sicherheitsorganisation „Enough Is Enough“ scharfe Kritik. Jetzt teilte der Kaffeegigant mit, einen Weg gefunden zu haben, entsprechende Inhalte zu sperren. Die Umsetzung soll im nächsten Jahr erfolgen.

Organisation kritisiert Starbucks seit Jahren

„Enough Is Enough“ hatte zuvor eine Petition gestartet, die von mehr als 26.000 Menschen unterzeichnet worden war. Die Organisation will das Internet für Familien und Kinder sicherer machen. Die Vorsitzende Donna Rice Hughes kritisierte, dass Starbucks sein Versprechen von 2016 bisher nicht einhalte. „Starbucks hält die Türen weit offen für verurteilte Sexualstraftäter [...], um auf illegale Kinderpornografie und Hardcore-Pornografie zuzugreifen.“ Ungefilterte Hotspots, wie Starbucks sie verwendet, ermöglichten Kindern, die von ihren Eltern auf Smartphones eingebauten Kindersicherungsinstrumente zu umgehen.

Lesen Sie auch: Starbucks schult Mitarbeiter in Rassismus.

In Deutschland gibt es bereits ähnliche Maßnahmen: „In den von AmRest betriebenen Starbucks Coffee Houses in Deutschland nutzen wir seit dem Frühjahr 2017 die neue Wifi-Plattform eines führenden Herstellers“, sagte eine Sprecherin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Beim sogenannten „Content Filtering“ sei die Option „Block Adult Content“ aktiv und so würden alle Webseiten von vornherein ausgeschlossen, die von externen Datenbanken der jeweiligen Kategorie zugeordnet würden. „Unsere Gäste werden mit den Bedingungen, die der Wifi-Nutzung zugrunde liegen, explizit auf unsere Einstellungen hingewiesen und jeder Gast muss diesen zustimmen, bevor er online gehen kann.“

Von RND/df

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