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Welt Städte schalten zur „Earth Hour“ die Lichter aus
Mehr Welt Städte schalten zur „Earth Hour“ die Lichter aus
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09:59 25.03.2018
Das Brandenburger Tor ist am Abend nicht angestrahlt. Im Rahmen der weltweiten Aktion "Earth Hour" wurde das Licht ausgeschaltet. Quelle: dpa
Berlin

Für eine Stunde sind am Samstagabend die Lichter an Sehenswürdigkeiten und in Wohnungen weltweit ausgegangen. Die Aktion „Earth Hour“ sollte für mehr Klima- und Artenschutz werben. In Deutschland wurden um 20.30 Uhr unter anderem die Beleuchtung des Brandenburger Tors in Berlin und des Kölner Doms ausgeschaltet. Begonnen hatte die Aktion in der australischen Metropole Sydney, wo die berühmte Oper eine Stunde lang unbeleuchtet blieb.

Eine Stunde lang schalteten Städte in mehr als 180 Ländern zur „Earth Hour“ die Beleuchtung aus. Auch berühmte Wahrzeichen blieben während der Umweltschutzaktion dunkel.

„Für einen lebendigen Planeten“ war in diesem Jahr das Motto der „Earth Hour“, die seit zwölf Jahren von der Umweltstiftung WWF ausgerufen wird. Auch Privathaushalte waren aufgerufen, mitzumachen. In sozialen Medien posteten etliche Menschen Aufforderungen, mitzutun, oder stellten Bilder ihres lediglich von Kerzen erhellten Zuhauses ein. Manche Städter präsentierten Aufnahmen des im Dunkeln weit besser zu sehenden Sternenhimmels.

„Die Hälfte aller Spezies wird verschwinden“

Zentraler Schauplatz in Deutschland war nach WWF-Ankündigung der Pariser Platz in Berlin mit dem Brandenburger Tor. Dort wies die Organisation mit Unterstützung des Berliner Schauspielers Andreas Hoppe (57, Ex-„Tatort“-Kommissar Mario Kopper) auf das Artensterben weltweit hin. „Als Tatort-Kommissar habe ich über 20 Jahre in Mordfällen ermittelt. Doch die waren nur Fiktion“, erklärte Hoppe. „Bittere Realität ist hingegen das weltweite Artensterben, dem unzählige Tier- und Pflanzenarten zum Opfer fallen, teilweise ohne dass wir davon Kenntnis nehmen.“

Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland, warnte: „Wenn wir weitermachen wie bisher, wird allein durch den Klimawandel die Hälfte aller Spezies aus den bedeutendsten Naturregionen verschwinden.“ Es sei höchste Zeit, unsere Wirtschafts- und Lebensweise an unseren Planeten anpassen und nicht umgekehrt.

180 Länder nehmen an der größten Umweltschutzaktion teil

Allein in Deutschland hatten dem WWF zufolge mehr als 320 Städte ihre Teilnahme an der „Earth Hour“ zugesagt. In Frankfurt wurden die Lichter in den Bürotürmen ausgeschaltet. In Wiesbaden war ein Fest mit Feuershow angekündigt, in Fulda astronomische Spaziergänge mit Erläuterungen des Nachthimmels.

Weltweit hatten nach WWF-Angaben Städte in mehr als 180 Ländern ihre Beteiligung zugesagt. Ihren Ausgang hatte die „Earth Hour“ im Jahr 2007 in Australien genommen, inzwischen gilt sie als weltgrößte Umweltschutzaktion.

Von RND/dpa

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