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Welt Soldaten-Tod in Munster: Ausbilder stehen unter Verdacht
Mehr Welt Soldaten-Tod in Munster: Ausbilder stehen unter Verdacht
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17:07 25.06.2018
Bei dem Übungsmarsch vor einem Jahr in Munster waren insgesamt vier Soldaten zusammengebrochen. Quelle: dpa
Lüneburg

Im vergangenen Sommer brach ein Bundeswehrsoldat bei einem Übungsmarsch in Munster zusammen und starb wenig später. Nun sind zwei Ausbilder ins Visier der Staatsanwaltschaft Lüneburg gerückt. Wie die Anklagebehörde am Montag mitgeteilt hat, ermittelt sie wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zuvor sei gegen Unbekannt ermittelt worden. Ob Anklage erhoben werde, stehe aber noch nicht fest, hatte stern.de zuvor berichtet. Der Tod des 21-jährigen Offiziersanwärters sei für seine Ausbilder in Munster nicht vorhersehbar gewesen, deshalb würde nicht der Verdacht der fahrlässigen Tötung verfolgt, hatte auch der NDR berichtet.

Drei weitere Soldaten zusammengebrochen

Für den Tod des Soldaten im vergangenen Juli soll ein Hitzschlag verantwortlich sein. Auch drei weitere Soldaten seien wohl deswegen zusammengebrochen und im Krankenhaus behandelt worden, hatte die Anklagebehörde später mitgeteilt. Hinweise auf mögliche Vorerkrankungen oder eingenommene Fremdsubstanzen wie etwa Drogen hätten sich bei den gerichtsmedizinischen Untersuchungen nicht ergeben, hieß es im Februar. Bei der Übung am 19. Juli hatten die Offiziersanwärter bei Temperaturen von knapp 28 Grad noch eine Extra-Strecke laufen müssen.

Von RND/dpa

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