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Welt Raketen-Fehlstart: Defekter Sensor war Auslöser
Mehr Welt Raketen-Fehlstart: Defekter Sensor war Auslöser
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12:24 01.11.2018
Die Sojus MS-10 Raumkapsel nach ihrem Start vom Weltraumbahnhof Baikonur. Quelle: Dmitri Lovetsky/AP/dpa
Koroljow/Moskau

Der Fehlstart einer russischen Sojus-Rakete am 11. Oktober ist nach offiziellen Angaben durch einen defekten Sensor verursacht worden. Der Sensor sei beim Zusammenbau der Trägerrakete vom Typ Sojus-FG am Weltraumbahnhof Baikonur beschädigt worden, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am Donnerstag in Koroljow bei Moskau mit.

Bei der Montage eines Seitentanks an der ersten Raketenstufe seien „nicht die vorgeschriebenen Werkzeuge verwendet“ worden, sagte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosinin in einem Interview der staatlichen Nachrichtenagentur Tass . Deshalb sei ein Sensor beschädigt worden, die Trennung der ersten von der zweiten Raketenstufe kurz nach dem Start habe daher nicht geklappt. „Das heißt, es ist kein Konstruktionsfehler“, sagte Rogosin. Der Umgang mit der Rakete sei falsch gewesen.

Weitere Sojus-Raketen werden überprüft

An zwei bereits montierten Sojus-Raketen werde nun überprüft, ob bei ihnen der gleiche Fehler passiert sei. Bei dem Fehlstart hatten sich die Raumfahrer Sergej Owtschinin und Nick Hague unverletzt retten können. Der Fehlschlag bringt aber das Flugprogramm zur Internationalen Raumstation ISS durcheinander – Alexander Gerst muss wohl länger auf der ISS bleiben.

Von dpa/RND

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