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Welt Reuiger Raser
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21:21 10.09.2013
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Da ist es nur zu verständlich, dass Sigmar Gabriel die Flucht nach vorn antrat, als ruchbar wurde, dass sein Chauffeur ihn mit 180 Kaemha über den Asphalt geschossen hatte. Freie Fahrt für freie Genossen, könnte man sagen – hätte nicht derselbe Gabriel lautstark für ein generelles Tempolimit getrommelt. Hätte, hätte, den Rest kennen Sie. Schuld bin ich, sprach der SPD-Chef, obwohl er selbst nicht am Steuer gesessen hatte. Selten zuvor übernahm jemand so souverän politische Verantwortung für den Bleifuß eines anderen. Es kommt noch besser: Da lag gar kein Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung vor, als Gabriels Fahrer auf der Fahrt von einem Termin seines Chefs zum nächsten tief flog – auf dem fraglichen Autobahnabschnitt gibt‘s keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Noch nicht. Reumütig spendet Gabriel der Verkehrswacht jetzt trotzdem 500 Euro. Eine tolle Geste. Ein Drehbuchautor hätte sich das nicht besser ausdenken können. Moment mal.....ach was, so kreativ ist nicht mal der Wahlkämpfer Gabriel.

von Carsten Beckmann

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