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Renten-Rücklage weiter auf Rekordniveau

33,6-Milliarden-Euro-Polster: Renten-Rücklage weiter auf Rekordniveau

Gute Konjunktur, beste Arbeitsmarktlage: Die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung steigen kräftig, wie neue Zahlen zeigen. Rechnerisch wäre sogar ein Senkung des Beitragssatzes möglich.

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Die Renten-Rücklage steigt weiter dank sprudelnder Beitragseinnahmen.

Quelle: dpa

Berlin. Das Finanzpolster der gesetzlichen Rentenversicherung bewegt sich weiter auf Rekordniveau. Bis Ende Mai stieg die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage auf 33,6 Milliarden Euro, 600 Millionen Euro mehr als noch Ende April. Das entspricht 1,57 Monatsausgaben. Die Zahlen wurden dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bestätigt. Offiziell vorgestellt werden sollen sie in der kommenden Woche bei der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung in Koblenz.

Die Rentenkasse hat den Angaben zufolge zwischen Jahresbeginn und Ende Mai 84,4 Milliarden Euro an Pflichtbeiträgen eingenommen – 4,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im vergangenen Jahr hatte die Rentenversicherung ein Plus von 550 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Die Rentenversicherung geht davon aus, dass die Reserve in diesem Jahr 1,62 Monatsausgaben erreicht. Rechnerisch wäre damit eine Senkung des Beitragssatzes möglich, heißt es in Kreisen der Rentenversicherung. Allerdings seien der aktuellen Finanzprognose zusätzliche Ausgaben etwa für die geplante Ausweitung der Mütterrente noch nicht berücksichtigt.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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